Oberster Gerichtshof: Kamčev hat kein Recht auf 1,5 Millionen Euro im Reket-Fall - Rechtsfälle werden geschlossen, das Geld bleibt im Nebel
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12.04.2026
Vier Jahre nach dem Tod von Verónica Forqué hat ihre Tochter María Iborra beschlossen zu sprechen. Nicht in einem Interview mit abgewogenen Sätzen, sondern in einem Buch mit einem schweren Titel: „Ich bin nicht Verónica Forqué". Und darin öffnet Iborra das, was viele vermuteten, aber niemand zuerst sagen wollte - dass die Depression nicht aus dem Nichts kommt, dass sie nicht „zuschlägt" - sondern sich lange ernährt, über Jahre.
Am Morgen von Verónicas Tod, im Dezember, fand ihre Pflegerin Menuka etwas Seltsames. Alle Schals der Schauspielerin waren aus dem Schrank geholt und auf das Bett gelegt worden. Iborra beschreibt es im Buch mit kalter Präzision: „Wie ein Casting von Schals. Sie wählte, welcher der passendste sein würde."
Der Zusammenbruch geschah nicht über Nacht. Er begann mit Verónicas Trennung vom Regisseur Manuel Iborra, nach dreißig Jahren Ehe. Iborra zitiert ihren Vater im Buch: „Mein Vater hatte einen festen Charakter und beschützte sie. Er war wie eine Barriere zwischen ihr und der Welt. Und als diese Barriere brach - peng!" Als Manuel vom Tod erfuhr, sagte er, all das wäre nicht geschehen, wenn er im Haus geblieben wäre. Die Schuldgefühle, über Jahre langsam zermahlen.
Es gab noch früher etwas. Verónicas Mutter, Carmen Vázquez-Vigo, genannt Tete, konnte das Alter nicht ertragen. Iborra schreibt: „Sie konnte nicht alt sein. Sie wollte sterben. Ihr Lieblingsthema im Gespräch war der Tod und die Euthanasie." Das ist familiärer Hintergrund, der nicht in einen Nachruf geschrieben wird, aber der erklärt, warum ein solcher Schluss keine Überraschung ist - sondern eine Sequenz.
Während der Pandemie-Isolation sah Iborra eine andere Seite des Zerfalls: die Pakete. Sie kamen ständig - manchmal fünf am Tag, immer paarweise. Kaufen als Weise, etwas zu füllen, das nicht mehr gefüllt werden konnte. Und in derselben Zeit hatte Verónica ihr anvertraut: „Ich habe Verónica Forqué satt. Satt."
Der Auftritt bei „Masterchef" war der letzte Schlag. Iborra beschuldigt im Buch direkt die Produktion - sie habe die Instabilität gesehen, sie aber für die Quoten genutzt. Dann kam das Internet, und mit ihm das Mobbing, das Verónica nicht aushalten konnte. Ihre letzten Worte, wie sich die Tochter erinnert, waren: „Ich habe versagt. Die Leute hassen mich."
Und Iborra, die nun all das im Buch trägt, versteckt sich nicht hinter Schuldzuweisungen. Sie dankt. Den Kollegen, die zur Trauerfeier kamen. Der Botschaft von König Felipe und Königin Letizia. Den Menschen, die sich auch jetzt, vier Jahre später, an ihre Mutter als Mensch erinnern, nicht als Schlagzeile. Wenn die Depression das Opfer packt, ist jeder „saubere" Tod unmöglich. Was bleibt für die Nächsten? Ein Buch. Und wenigstens ein Satz, der nicht vom Schlagwort „Nachricht des Tages" verdreht wird.
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