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Thunfisch-Tataki: das japanische Gericht, das wie aus einem Restaurant aussieht und in 15 Minuten gemacht ist

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Tataki ist eine japanische Technik, die in den letzten Jahren auch in Europa populär geworden ist: Fisch oder Fleisch wird wenige Sekunden pro Seite über sehr hohe Hitze gezogen und dann in dünnen Scheiben serviert. Außen - goldbraun. Innen - fast roh.

Das Geheimnis liegt nicht in der Sojasauce, im Ingwer, im Sesam. Das Geheimnis liegt im Fisch. Für Tataki braucht man die richtige Wahl: Thunfisch-Rücken oder -Filet, sauberes Fleisch, feste Textur - dieselbe, die man für Tartar oder Sushi verwendet. Ohne ein frisches Stück gibt es kein Tataki. Es gibt nur schlecht angebratenen Thunfisch.

Die Technik verlangt Disziplin, keine Kunstfertigkeit. Die Pfanne muss sehr heiß sein. Der Thunfisch trocken (er muss mit Küchenpapier abgetupft werden, damit er gleichmäßig anbrät). Etwa fünf bis zehn Sekunden pro Seite, nicht mehr. Dann sofort auf eine kalte Unterlage. Geschnitten wird quer zur Faser - längs würde das Fleisch reißen. Das Messer muss scharf sein, nicht nur "ausreichend". Ein stumpfes Messer und Tataki gehören nicht zusammen.

Bei den Gewürzen ist die Regel einfach: Kontraste. Zitrusfrüchte, Soja, Sesam, Wasabi, Meeresalgen. Mango oder Avocado, wenn man eine tropische Note möchte. Ponzu-Sauce - die klassische Wahl. Auf unseren Märkten bietet jeder kleine Laden bereits Soja und Ponzu. Sesam und Wasabi ebenso. Thunfisch aus dem Aerodrom-Viertel oder aus einer der guten Fischhandlungen in Skopje funktioniert - fragen Sie einfach nach frischem.

Die ganze Zubereitung dauert weniger als 15 Minuten vom Beginn bis zum Servieren. Das heißt: das ist eines jener Gerichte, das kompliziert aussieht, im Restaurant viel kostet und zu Hause wie ein Sandwich gemacht wird - nur mit mehr Würde.