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Knicks überstehen Thriller mit 105:104 und führen 2:0 - Wembanyama verfehlt den Siegwurf

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Knicks überstehen Thriller mit 105:104 und führen 2:0 - Wembanyama verfehlt den Siegwurf

Die New York Knicks überstanden am zweiten Finalabend einen Thriller und gingen mit 105:104 gegen die San Antonio Spurs in Führung - ein Sieg, einen Hauch von der Katastrophe entfernt, denn die Spurs schmolzen im letzten Viertel einen Rückstand von 14 Punkten und drehten beinahe alles um. Beinahe. Und genau dieses „beinahe" trennt die Knicks nun von ihrem ersten Titel seit mehr als einem halben Jahrhundert.

Das Ende war zermürbend. Jalen Brunson traf einen von zwei Freiwürfen 9,5 Sekunden vor Schluss, und dann verfehlte Victor Wembanyama den Wurf, der das Spiel hätte entscheiden können. Wenn der beste Spieler der gegnerischen Mannschaft den Siegwurf verfehlt, sprichst du nicht von einem verdienten Sieg - du sprichst von einem überstandenen.

Die Knicks verlängerten ihre Playoff-Siegesserie auf 13, die zweitbeste in der NBA-Geschichte. Karl-Anthony Towns führte sie mit 21 Punkten und 13 Rebounds an, während Brunson und Mikal Bridges je 20 beisteuerten. Die Ausgeglichenheit, die sie haben - drei Spieler mit 20 oder mehr - ist genau das, was Mannschaften ohne sie in solchen Momenten fehlt.

Auf der anderen Seite legte Wembanyama 29 Punkte auf und geht trotzdem mit gesenktem Kopf. Die Spurs reisen nun unter enormem Druck nach New York, in den Madison Square Garden, wo ein Publikum auf sie wartet, das Blut riecht. Die Serienführung ist 2:0 für die Knicks, und in einem NBA-Finale ist das ein Vorsprung, der selten verspielt wird - aber „selten" heißt nicht „nie", und die Spurs haben bereits gezeigt, dass sie aus 14 Punkten Rückstand zurückkommen können.