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Manchester United zahlte 19,3 Millionen für die Trennung von Amorim: der Preis des Chaos, keine Strategie

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Manchester United zahlte 19,3 Millionen für die Trennung von Amorim: der Preis des Chaos, keine Strategie

Manchester United zahlte Ruben Amorim und seinem Stab rund 19,3 Millionen Euro Kompensation nach der Entlassung im Januar 2026. Die Zahl stammt vom portugiesischen Record und lässt keinen Spielraum für Worte - aus gutem Grund.

Die Summe deckt auch die Assistenten ab - Carlos Fernandes, Adelio Candido, Emanuel Ferro und Jorge Vital - die alle kamen und alle gingen in einem Zyklus, der nicht einmal eine ganze Saison überstand. Für einen Klub, der in den letzten fünf Jahren Manager, Direktoren, Trainer und Konzepte wechselte, ist das nur ein weiterer Posten in der Spalte „es muss etwas anderes her".

Amorim kam Ende 2024 nach Old Trafford mit dem Ruf eines der interessantesten Trainer Europas - verdient bei Sporting Lissabon. Was hat nicht funktioniert? Verletzungen im Kader, Fragen zur taktischen Balance, und jene Realität, die jeder neue United-Trainer lernt: der Klub ist nicht das, was er von außen scheint.

Sein Nachfolger Michael Carrick - zuerst interim, dann fest - schloss die Saison auf Platz drei der Premier League ab. Das ist ein gutes Ergebnis für den Klub, aber keine Rechtfertigung für den Weg dorthin. Fast zwanzig Millionen Euro für einen gerissenen Vertrag samt vier Assistenten sind keine Strategie - sie sind das Preisschild des Chaos.