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Das Haus, das Cucurella in London zurücklässt: Maximalismus, Kristall und ein Zuhause, das eine Geschichte erzählen will

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Das Haus, das Cucurella in London zurücklässt: Maximalismus, Kristall und ein Zuhause, das eine Geschichte erzählen will

Marc Cucurella hat gerade Spanien geholfen, die WM 2026 zu gewinnen, und dann bei Real Madrid unterschrieben. Nach vier Jahren in London ziehen der Verteidiger und seine Familie - Partnerin Claudia Rodriguez und die drei Kinder Mateo, Rio und Bela - nun in die spanische Hauptstadt. Und das Haus, das sie zurücklassen, ist eine Geschichte für sich.

Das Londoner Zuhause ist alles andere als minimalistisch. Schon der Eingang ist eine Aussage - ein weißer Marmorboden mit geometrischem Muster, schwarze Linien und goldene Adern, Decken in drei Höhen und eine Galerie mit dunklem Geländer. Von oben hängt ein Kristallleuchter, der wie ein Wasserfall herabfällt. Hier wird nicht an Monumentalität, Glanz und Vertikalität gespart.

Maximalismus statt Leere

Das Innere folgt derselben Logik. Statt leerer Flächen und kaltem Minimalismus setzt das Zuhause auf Drama: ein Tisch aus dunklem Rauchglas, der wie eine Skulptur wirkt, zylindrische Postamente neben den Fenstern, üppige Blumenarrangements. Die Materialien - Kristall, verspiegelte Flächen - übernehmen die Rolle, die sonst Möbel und Details spielen. Dies ist ein Zuhause, das eine Geschichte erzählen will, nicht mit Zurückhaltung beeindrucken.

Üppiges Interieur im Stil eines englischen Landguts

Englische Fassade, spanisches Herz

Von außen ist das Haus ein klassisches englisches Landgut - symmetrische Volumen, ein steiles Dach aus dunklem Schiefer für den Schnee, weiße Wände, die das Licht einfangen, und traditionelle Sprossenfenster, die ihm einen romantischen, britischen Charakter verleihen. Ein nüchterner, raffinierter Bau in neoklassischer Tradition. Doch der Kontrast zu Madrid wird scharf sein: das intensive, direkte spanische Licht hat nichts mit der gefilterten, grauen Atmosphäre Londons gemein.

Gerade deshalb wird der Umzug nicht nur ein Wechsel der Adresse sein, sondern der Ästhetik. In Spanien hört der Hof auf, ein Ornament zu sein, und wird zum zweiten Wohnzimmer - ein Ort für das Mittagessen im Freien, zum Sonnen, zum Spielen. Die Hortensien mit ihren leuchtenden Fuchsiakugeln und das dichte Grün im Londoner Hof waren eine Augenweide; in Madrid wird der Außenraum jeden Tag gelebt.

Die Häuser spanischer Fußballer kommen meist mit einem kompletten Außenessbereich, einer Sonnenterrasse, einem Pool und sogar einem kleinen Spielplatz oder Tennisplatz - ein Luxus, den das regnerische London überflüssig machte. „Wir haben uns voll an London angepasst, aber Spanien fehlt uns immer”, gestand Claudia, „besonders das Essen und das Wetter”. Und hier ist der Punkt, den jeder Balkanbewohner, der im Ausland gearbeitet hat, sofort versteht: man kann sich überall ein Zuhause bauen, doch das Zuhause riecht weiter nach dem Ort, von dem man kam.