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Die Frage war einfach: strahlende und helle Haut oder eher matt? Die Antwort von Elsa Pataky, der spanischen Schauspielerin, die am 18. Juli 50 wird, kam ohne Zögern - „strahlend und hell, immer“. Und hinter diesem kurzen Satz steht ein Tipp, den die Make-up-Industrie selten laut ausspricht: Matt macht älter, Glanz verjüngt.
Jahrelang galt die umgekehrte Regel. Mattes Make-up herrschte im Fernsehen, um den Glanz der Studioscheinwerfer zu mindern, und von dort wanderte es in den Alltag als Synonym für „zurechtgemacht“. Doch 2026 werden transparente, fast „ungeschminkte“ Looks zum dominanten Trend - und Pataky, Botschafterin einer Kosmetikmarke, trägt diesen Ansatz von roten Teppichen bis zu Fernsehauftritten.
Warum Glanz, und besonders nach 45? Weil reife Haut „fluide Texturen verlangt, die nicht reißen, nicht austrocknen und feine Fältchen nicht betonen“, erklärt der Artikel. Matte Puder setzen sich mit der Zeit in die Gesichtslinien und erreichen das Gegenteil des Gewünschten - sie fügen Jahre hinzu, statt sie zu nehmen.
Die Technik ist einfacher, als sie klingt. Eine fluide, fast transparente Grundlage; ein cremiges Rouge statt Puder; ein Stick-Highlighter, aufgetragen auf die oberen Wangenknochen, die Schläfen und den Nasenrücken. Die Intensität richtet sich danach, wie viel Glanz man will - mehr für den Abend, weniger für den Tag.
Doch das Wichtigste setzt Pataky vor das Make-up, nicht hinein. Die Hautpflege kommt zuerst - Seren mit Antioxidantien (besonders Vitamin C), Cremes, die die Barriere und die Feuchtigkeit stärken. Ist die Haut ebenmäßig und ohne Rötungen, verschwindet der Bedarf an einer dicken Make-up-Schicht von selbst. Mit anderen Worten: Das beste Make-up ist das, das man fast nicht braucht - eine Botschaft, die die Kosmetikindustrie leise sagt, weil sie daran am wenigsten verdient.
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