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Millionen platziert Minuten vor Trumps Entscheidungen: BBC deckte fuenf Faelle verdaechtiger Wetten auf

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Millionen Dollar werden Minuten vor Trumps Bekanntgabe wichtiger Entscheidungen platziert. Die BBC analysierte fuenf Faelle, in denen Haendler im Voraus wussten - und Vermoegen verdienten. Insiderhandel oder Zufall? Die Zahlen sprechen fuer sich.

Fall 1: Oel faellt 25%

Am 9. Maerz erklaerte Trump gegenueber CBS, der Iran-Israel-Konflikt sei "praktisch vorbei". Aber 47 Minuten vor der Erklaerung stiegen die Oelwetten sprunghaft an. Haendler, die fruehzeitig setzten, verdienten Millionen, als der Preis um ein Viertel fiel.

Fall 2: 20 Millionen fuer 14 Minuten Vorwissen

Am 9. April 2025 kuendigte Trump eine 90-taegige Zollpause an. Vierzehn Minuten vorher sprang der Handel mit S&P 500-Fonds von Hunderten auf ueber 10.000 Transaktionen pro Minute. Der Index stieg an einem Tag um 9,5%. Einige Haendler investierten 2 Millionen und verdienten 20 Millionen.

Fall 3: Ein Konto von 32.500 auf 436.000 Dollar

Ein im Dezember 2025 auf Polymarket eroeffnetes Konto setzte 32.500 Dollar darauf, dass Maduro gefasst wuerde. Am 3. Januar verhafteten US-Spezialeinheiten ihn. Gewinn: 436.000 Dollar. Das Konto wurde sofort inaktiv.

Fall 4: 1,2 Millionen von sechs Konten

Sechs im Februar auf Polymarket eroeffnete Konten - alle wetteten, dass die USA den Iran bis Monatsende angreifen wuerden. Als Trump den Angriff bestaetigte, betrug der gemeinsame Gewinn 1,2 Millionen Dollar.

Gesetze gegen Insiderhandel gibt es seit 1933. Seit 2012 gelten sie auch fuer Regierungsbeamte. Aber wie Finanzrechtsprofessor Paul Oudin sagt: "Finanzbehoerden werden keine Faelle verfolgen, ohne Informationsquellen zu identifizieren." Uebersetzt: Alle wissen es, niemand verfolgt. Das Weisse Haus warnte Mitarbeiter, nicht mit privilegierten Informationen zu wetten. Die Wirkung? Ein neuer Rekord bei verdaechtigen Transaktionen.