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Murati verspricht eine KI, die beim Sprechen zuhört: Reaktion in 0,40 Sekunden, schneller als OpenAI und Google

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Die ehemalige Technologievorständin von OpenAI, Mira Murati, hat über ihr neues Unternehmen Thinking Machines Lab etwas angekündigt, dem derzeit alle KI-Firmen hinterherjagen - ein Modell, das beim Sprechen zuhören kann. Der technische Begriff: „Vollduplex". Das Konzept - eine Künstliche Intelligenz, die wie ein Telefongespräch arbeitet, nicht wie ein Chat.

Heute läuft jedes KI-Modell in linearer Reihenfolge. Der Nutzer spricht, das Modell hört. Das Modell antwortet, der Nutzer hört. Austausch - aber kein Gespräch. TML-Interaction-Small fasst das in einem zusammen. Ein Modell, das in 0,40 Sekunden reagiert - eine Geschwindigkeit nahe am natürlichen menschlichen Dialog und deutlich schneller als das, was OpenAI und Google bieten.

Es ist noch eine Forschungsversion. Für die allgemeine Öffentlichkeit nicht verfügbar. Murati sagt, ein eingeschränkter Zugang werde in den kommenden Monaten geöffnet, ein breiterer im Laufe des Jahres 2026.

Was steckt dahinter? Die Idee, dass Interaktivität kein Upgrade sein sollte - sondern etwas im Modell selbst eingebautes. Die Benchmarks, die Thinking Machines veröffentlicht, sind beeindruckend. Aber wie bei allem in der KI-Branche stimmen Zahlen in kontrollierten Bedingungen und reale Erfahrung selten überein. Die Frage ist nicht, ob „TML-Interaction-Small" beim Sprechen zuhören kann - sondern ob das etwas für einen gewöhnlichen Nutzer bedeutet, oder ob es eine weitere Demonstration für Investoren ist.