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Mazedonien verzeichnet im ersten Quartal 2026 ein Plus von 5,2% bei den Touristenzahlen. Die ausländischen Touristen stiegen im Jahresvergleich um 6,9%. Klingt nach guter Nachricht. Doch ein genauer Blick auf die Zahlen zeigt: So rosig ist die Geschichte nicht.
Erstens: Die Übernachtungen sinken leicht, minus 0,3%. Das heißt: Mehr Touristen kommen, aber sie bleiben kürzer. Touristen, die für zwei Tage kommen und wieder gehen, haben nicht denselben wirtschaftlichen Effekt wie jene, die fünf oder sieben Nächte bleiben. Das ist der Unterschied zwischen „Transittourismus" und „Aufenthaltstourismus" - und Mazedonien rutscht immer tiefer in die erste Kategorie.
Im März 2026 dominierten ausländische Touristen mit 80,3% aller Ankünfte. Von 134.233 Übernachtungen entfielen 73,5% auf ausländische Besucher. Die größten Gruppen sind Deutsche (9.645 Touristen), Türken (9.090), Franzosen (4.945) und Serben (3.955). Alle vier Märkte sind bekannt: Deutsche für Ohrid, Türken für Geselligkeit und Shopping, Franzosen für Skopje 13, Serben als regelmäßige regionale Gäste.
Wichtiger ist, wer auf dieser Liste fehlt. Bulgaren, einst eine wichtige Touristengruppe, werden weniger. Auch Griechen - früher Stammgäste der mazedonischen Getränke- und Caféscene - kommen seltener. Das sind die zwei nächstgelegenen Märkte, und beide schrumpfen. Die Frage lautet: warum.
Bulgaren scheinen zunehmend eigene Tourismusangebote zu bevorzugen (Sofia eröffnet neue Hotels, Bansko wächst weiter). Griechen haben eigene politische und finanzielle Probleme und blieben auch dieses Jahr häufiger zu Hause. Keine Katastrophe. Aber auch kein Wachstumssignal.
Der Binnentourismus tritt auf der Stelle - Inlandstouristen gehen um 6,9% zurück. Das bedeutet: Mazedonier reisen weniger im eigenen Land. Warum? Weil Reisen in Mazedonien teuer wird. Wenn eine Übernachtung in Ohrid im August für ein Paar über 100 Euro kostet, entscheiden sich viele mazedonische Familien für Griechenland (fast gleicher Preis, bessere Qualität) - oder bleiben gleich zu Hause.
Das kleine Plus ist eine gute Nachricht für die Branche. Aber kein Durchbruch. Mazedonien konkurriert mit ganz Osteuropa um denselben Touristenanteil. Ohne größere Investitionen in Infrastruktur, ohne gezielte Marketingkampagnen auf bestimmten Märkten und ohne mehr Vielfalt (mehr als nur Ohrid) bleiben die Zahlen, was sie sind - moderat, nicht katastrophal, nicht glanzvoll.
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