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Helsing verdoppelt den Wert in einem Jahr: Spotify-Gründer steckt Kapital in das Einhorn für militärische Drohnen

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Die europäische Verteidigungsindustrie bekommt ein neues Einhorn - und das mit Hilfe von Spotify. Helsing, das vor fünf Jahren gegründete deutsche Militärdrohnen-Startup, nähert sich einer Runde von 1,2 Milliarden Dollar bei einer geschätzten Bewertung von 18 Milliarden Dollar, berichtet die Financial Times.

Die Runde führt Dragoneer zusammen mit dem bestehenden Investor Lightspeed. Erst vor einem Jahr, im Juni 2025, wurde Helsing bei einer von Daniel Ek, dem Spotify-Gründer, angeführten 600-Millionen-Euro-Runde auf 12 Milliarden Euro (14 Milliarden Dollar) geschätzt. In 11 Monaten - ein Anstieg der Bewertung um über 25 Prozent.

Helsing ist nicht das einzige europäische Verteidigungs-Einhorn, aber das mit Abstand teuerste. Zum Vergleich - der deutsche Drohnenhersteller Quantum Systems sammelte im November 2025 180 Millionen Euro bei einer Bewertung von über 3 Milliarden Euro. Das Lissaboner Unternehmen Tekever sammelte vor einem Jahr 400 Millionen Pfund bei einer Bewertung von über einer Milliarde.

Wie hat die europäische VC-Szene plötzlich das Geld für Verteidigung geöffnet? Kurze Antwort - die Ukraine. Der Krieg in der Ukraine hat autonome Verteidigungs-Startups zur heißesten Kategorie des Risikokapitals gemacht. Ein Kontinent, der jahrzehntelang in „Friedenstechnologien" investiert hat, sucht nun Unternehmen, die Drohnen, Navigationssysteme und KI für das Schlachtfeld bauen.

Helsing, Dragoneer und Lightspeed reagierten nicht auf Anfragen für eine Stellungnahme.