Wolf mitten in Kozle in Skopje gefangen: an der Kette als Haustier gehalten, jetzt geht es in den Zoo
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23.04.2026
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12.04.2026
Mazedonien lebt seit Jahren in einem Energiesystem, in dem jedes Problem auf dem Rücken der Bevölkerung endet. Wenn es Verluste gibt - zahlt das Volk. Wenn Strom importiert wird - zahlt das Volk. Wenn die Politik versagt - zahlt das Volk erneut. Doch niemand sagt, wo genau die Millionen Euro verschwinden und warum ehrliche Bürger fremde Schulden und das Chaos im System decken müssen.
Der größte Skandal ist, dass Staat und Institutionen seit Jahren von „Verlusten" sprechen, doch niemand öffentlich sagt, wo diese Verluste sind. In welchen Städten? In welchen Trafostationen? In welchen Teilen des Netzes? Wie viel davon ist technisch, wie viel Folge von Diebstahl und Nichtbezahlung? Ein ganzes Land kann nicht Millionen Euro auf Basis pauschaler Prozentwerte zahlen, ohne dass eine einzige detaillierte Analyse der Öffentlichkeit zugänglich ist. Ohne diese Analyse ist der „Kampf gegen Verluste" nur ein Slogan in einer Pressemitteilung. Ein Slogan, der seit zwei Jahrzehnten nichts ändert - außer der Rechnung.
Wenn jemand seinen Strom nicht zahlt - dann muss gesagt werden, wer das ist. Bürger, die ihre Rechnungen regelmäßig begleichen, können nicht ein System finanzieren, in dem einer verbraucht und der andere zahlt. Das ist keine Sozialpolitik, sondern Ungerechtigkeit gegenüber allen, die ihre Verpflichtungen ehrlich erfüllen. Besonders wenn der Staat sowohl die rechtliche als auch die technische Kapazität hat, Nichtzahler zu identifizieren - aber sich entscheidet, diesen Weg nicht zu gehen, weil „kollektive Umverteilung" über den Preis weniger politische Punkte kostet.
Dazu kommt - Mazedonien hat keine klare Analyse, wie viel Strom nach Tarifgruppen verbraucht wird. Wie viel verbrauchen Haushalte? Wie viel die Industrie? Wie viel die Großverbraucher? Wie viel wird subventioniert? Ohne diese Daten ist jede Geschichte über einen „realen Preis" nur Manipulation der Öffentlichkeit. Ein realer Preis ist einer, den man vor Bürgern mit den Unterlagen in der Hand verteidigen kann. Hier gibt es keine Unterlagen - nur Aussagen und in die Luft geworfene Prozentsätze.
Und während den Bürgern erzählt wird, „es gibt kein Geld" und „es muss teurer werden", zeigen die Zahlen etwas ganz anderes. EVN wies für 2024 einen Nettogewinn von rund 63 Millionen Euro aus, für 2025 rund 24,6 Millionen Euro. Das sind zig Millionen Euro, die in einem System verdient werden, das ständig eine neue Last für die Bevölkerung verlangt. Etwa 90 Millionen Euro in zwei Jahren. Dieses Geld bleibt nicht in Skopje - es geht nach Wien, dem Firmensitz. Das ist die Rechnung, die die Bürger verstehen, auch wenn Wirtschaftsexperten schweigen.
Die Netzverluste in Mazedonien sind die höchsten unter den ehemaligen jugoslawischen Republiken und betragen 14,1%. In Slowenien sind es 4 bis 5% - wir haben 60% höhere Verluste. Das ist kein Zufall. Es ist kein „sozialistisches Erbe". Es ist das Ergebnis einer 20-jährigen Politik, in der die Konzessionäre alles bekamen, während die Pflichten beim Volk blieben.
Ein eigenes Thema sind die kleinen Wasserkraftwerke, die EVN zur Nutzung übergeben wurden und im ehemaligen Jugoslawien errichtet worden sind. Unter welchen Bedingungen wurden sie überlassen? Wie viel Gewinn bringen sie? Wie groß ist der Vorteil für den Staat? Wie viel verdient Mazedonien an natürlichen Ressourcen, die ihnen überlassen wurden? Die Bürger haben das Recht zu wissen, ob nationale Reichtümer im Interesse des Staates genutzt werden oder nur für privaten Profit. Ein Fluss, der durch ein mazedonisches Dorf fließt und eine Turbine dreht, die für den Wiener Haushalt arbeitet, ist keine „Privatisierung" - das ist eine Übergabe.
Zudem hält der Staat 10% Anteile an EVN - und in 20 Jahren wurde keine einzige Prüfung durchgeführt. Ein Minderheitsaktionär irgendwo in Europa hätte ein Recht auf jährliche Finanzeinsicht. Mazedonien hat dieses Recht - hat es aber 20 Jahre lang nicht genutzt. Das ist kein Versäumnis. Das ist eine Entscheidung.
Deshalb muss Mazedonien vor jeder neuen Strompreiserhöhung Folgendes erhalten: eine vollständige Karte der Netzverluste, eine Analyse nach Tarifgruppen, die Veröffentlichung der Bedingungen für die Nutzung der kleinen Wasserkraftwerke und eine unabhängige Prüfung der Geschäftstätigkeit von EVN.
Ohne das bedeutet jede neue Erhöhung nur eines - das Volk zahlt erneut für fremde Fehler, Verluste und Intransparenz. Und der Balkan kennt diese Geschichte auswendig. Der Unterschied zwischen einem Land, in dem „warum" gefragt wird, und einem, in dem nur gezahlt wird.
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