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Ohrid eröffnet Tageszentrum für Senioren: rund dreißig Nutzer, geöffnet von 8 bis 16 Uhr

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Am Internationalen Tag der älteren Menschen wurde in Ohrid offiziell ein Tageszentrum für Senioren mit dem Schwerpunkt aktives Altern eröffnet. Ein Ort für Geselligkeit, Bewegung und Bildungsangebote - vor allem aber ein Ort, an dem ältere Mitbürger ihre Tage nicht allein verbringen.

Umgesetzt wird das Projekt von der Gemeinde Ohrid, der Weltbank und dem Ministerium für Sozialpolitik, Demografie und Jugend, Träger ist der Bürgerverein VOPS. Weltbank und Ministerium stellten 1.250.919 Denar bereit, die Gemeinde beteiligt sich mit 438.000 Denar. Die Räume gehören der Gemeinde, die auch die monatlichen Nebenkosten trägt. Für den Transport der Nutzer steht ein Kleinbus mit 8+1 Plätzen bereit.

Das Zentrum hat einen Aufenthaltsraum, eine Küche, Räume für Freizeit und für Fachteams sowie drei Toiletten. Geöffnet ist es von 8 bis 16 Uhr, derzeit kommen rund dreißig Nutzer. Geplant sind Angebote für körperliche und geistige Aktivität, Teilhabe am Gemeindeleben und Begegnungen zwischen den Generationen.

„Das Versprochene wird Realität“, sagte Bürgermeister Kiril Pecakov und fügte hinzu, er sehe das Zentrum als Ort „nicht für Alte, sondern für ältere Menschen“.

Das Geld ist überschaubar, der Bedarf ist real. Die Frage ist dieselbe, die nach jedem Bandschnitt kommt: Wer bezahlt Personal und Programm, wenn die Projektmittel verbraucht sind? Dreißig Nutzer sind ein guter Anfang. Wie viele ältere Menschen in Ohrid bräuchten so einen Ort - und wissen sie überhaupt, dass es ihn gibt?