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Olympiakos zieht ohne Niederlage durch: fünftes Final Four in Folge, aber bisher ohne Titel

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Olympiakos hat als erster den Platz im Final Four der Euroleague 2026 gesichert. Der griechische Gigant fegte Monaco mit 3:0 aus der Playoff-Serie - und das mit einem Abstand, den der Wettbewerb noch nie gesehen hat: insgesamt 74 Punkte Differenz über drei Spiele (105:82, 94:64, 91:70).

Es ist die einseitigste Playoff-Serie der modernen Euroleague-Geschichte. Monaco, das in der vorigen Saison alles andere als ein leichtes Opfer wirkte, war diesmal nur Statist. Olympiakos spielt wie ein Team, das genau weiß, was es will.

Damit erreichen die griechischen Rot-Weißen das Final Four zum fünften Mal in Folge. Nur ZSKA Moskau hatte längere Serien - neun in Folge (2012-2021) und acht (2003-2010). Olympiakos zieht mit dem Lauf von Fenerbahçe (2015-2019) gleich, was ihn zur drittlängsten Serie der modernen Ära macht.

Diese Statistik hat aber auch eine dunkle Seite. Gewinnt Olympiakos diese Saison nicht den Titel, wird ihr Lauf zur längsten Final-Four-Serie ohne Trophäe. Diese zweifelhafte Auszeichnung teilen sie derzeit mit ZSKA und Baskonia. Die Geschichte zeigt, dass ZSKA diesen Fluch 2016 endlich brach, nach vier aufeinanderfolgenden Final-Four-Teilnahmen ohne Titel.

Das Final Four wird am 22. und 24. Mai ausgespielt. Olympiakos wartet auf den Sieger des Duells zwischen Fenerbahçe und Žalgiris Kaunas. Für die Balkan-Zuschauer gibt es einen interessanten Blickwinkel - der griechische Klub spielt Basketball, der wie von den besten europäischen Trainerschulen gemeißelt aussieht, mit einer Balance zwischen Defensive, Organisation und individueller Klasse. Wenn es einen stabilen Favoriten für die Trophäe in dieser Saison gibt, dann ist es das Team aus Piräus.

Die Frage ist nun, ob Olympiakos als fünfter Champion der letzten Saisons in die Geschichte eingeht, oder als Mannschaft, die fünfmal das Final Four spielte, ohne ein einziges zu gewinnen.