Der Balkan im Roten: 90% Europas atmen schlechte Luft, wir zahlen mit dem Leben
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
In Kočani, in der Nacht vor dem Georgstag, in der Kirche „Heiliger Großmärtyrer Georg", spielte sich etwas zwischen Kriminalität und Komödie ab. Ein Mann versuchte, mit Gewalt in die Kirche einzudringen. Nach dem gescheiterten Versuch ergriff er die Flucht. Und blieb am Metallzaun rund um die Kirche hängen.
Vor Ort erschienen Polizeibeamte, die örtliche Feuerwehreinheit aus Kočani sowie der Rettungsdienst. Alle drei Dienste - für einen einzigen am Kirchenzaun hängengebliebenen Dieb. Das ist genau der Moment, in dem die Leute hier sagen: „Gott sieht es."
Hätte jemand ein besseres Drehbuch dafür schreiben können, wie schlechte Ideen in der Provinz enden? Du dringst in eine Kirche ein. Du scheiterst. Du fliehst. Du kletterst auf den Zaun derselben Kirche. Du bleibst hängen. Und Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst müssen dich herausholen - genau am Abend vor dem Kirchenfest.
Hinter der lustigen Schlagzeile steckt eine ernstere Frage. Wer versuchte aus einer Kirche in einer Provinzstadt zu stehlen, und warum? Was wurde dort verwahrt, das wertvoll genug war? Das Pfarramtsgeld für den Feiertag? Das Silber an den Ikonen?
In den letzten Jahren steigen Kirchendiebstähle in Mazedonien. Einige stehen in Verbindung mit spezialisierten Banden, die Ikonen und Reliquien für den illegalen europäischen Markt im Visier haben. Andere - kleine Diebstähle eines Verzweifelten, der nicht weiß, wohin im Leben, und das erste verriegelte Vorhängeschloss aufmacht, das er sieht.
Dieser hier gehört offensichtlich zur zweiten Kategorie. Gott sah ihn. Und am Vorabend des Georgstags machte er es deutlich.
Die Polizei zog ihn herunter. Der Rettungsdienst untersuchte ihn. Der Fall geht vor Gericht. Doch für die Bewohner Kočanis ist das schon eine Kafana-Geschichte - die nach der Parade am 6. Mai erzählt wird, vor denen, die sich vor der Ikone des „Hl. Georg" bekreuzigen.
Die Balkangeschichte hört nie auf zu überraschen. Manchmal ist sie tragisch. Manchmal lustig. Und manchmal - wie diese aus Kočani - beides gleichzeitig.
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