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Der Jardin du Luxembourg in Paris: 25 Hektar, 100 Skulpturen und grüne Stühle, die du selbst herumschieben kannst

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Der Jardin du Luxembourg in Paris reicht bis 1612 zurück, als Königin Maria de' Medici Palast und Park in Auftrag gab - bewusst nach dem Vorbild ihres heimatlichen Florenz. Heute tagt im Palast der französische Senat, und die Gärten gehören zu den wenigen Pariser Orten, an denen es sich im Frühling wirklich lohnt, einfach nur zu sitzen.

Die Anlage umfasst 25 Hektar und verbindet zwei Stile: die strenge Geometrie des französischen Parterres mit der Freiheit des englischen Landschaftsdesigns. Über 100 Skulpturen säumen Wege und Rasenflächen. Das zentrale Becken mit Mietsegelbooten ist Lieblingsort von Parisern und Kindern. Die ikonischen grünen Metallstühle - die Besucher frei durch den Park ziehen dürfen - sind zum Symbol des Ortes geworden.

Im Frühling ist das Programm reich: Imkerkurse, Gartenkurse, Kindertheater, Konzerte im Musikpavillon. Jeden ersten Mittwoch (von April bis Oktober) führen die Gärtner thematische Spaziergänge durch den Park - eine seltene Gelegenheit, zu hören, was hinter all dem Grün steckt.

In der Nähe: das Quartier Latin, die Sorbonne, die Buchhandlung Shakespeare and Company, das Panthéon mit den Gräbern von Voltaire und Marie Curie. Park, Geschichte, Kaffee. Mehr braucht es nicht für einen guten Pariser Nachmittag.