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Barcelona sucht den Nachfolger von Lewandowski: Kroupi von Bournemouth ganz oben auf der Liste

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Barcelona sucht den Nachfolger von Robert Lewandowski - und der erste Name auf der Liste ist, wenn man den Schreibern aus England glauben darf, der neunzehnjährige Eli Kroupi von Bournemouth. Der junge französische Nationalspieler erzielte 12 Tore in seiner Debütsaison in der Premier League - genug, um auch das Interesse von Manchester United, Manchester City und Arsenal zu wecken.

Der Vertrag von Lewandowski läuft in diesem Sommer aus, und der Pole ist seit längerer Zeit nicht mehr derselbe Stürmer wie bei Bayern. Barça hat zwei Optionen - auf Sicherheit zu spielen mit Julián Álvarez von Atlético Madrid, oder mit einem jungen Gesicht von der Liste der nächsten Holland-Frankreich-Talente zu wagen. Álvarez ist teuer. Sehr teuer. Deshalb wird Kroupi als „erschwingliche Alternative" vorgeschoben.

Die Frage ist, ob Kroupi dafür überhaupt bereit ist. Eine Saison mit 12 Toren in der Premier League ist eindrucksvoll für einen jungen Spieler, aber es ist nicht das Dossier eines Stürmers, der jeden Samstag die Netze im Camp Nou füllen soll. Lewandowski war zehn Jahre lang eine Tormaschine. Von Kroupi wird verlangt, das mit einer einzigen Saison im Rücken zu erben.

Bournemouth wiederum will ihn nicht ziehen lassen. Und das hat seine Logik - mit 19 wird ein Spieler mit solchem Potenzial in einem Klub, der ihm Spielminuten und Vertrauen gibt, schneller wachsen, als wenn er als Reserveoption bei einem spanischen Giganten begraben wird. Alle kennen das Szenario: junger Spieler wird für viel Geld verkauft, sitzt auf der Bank, verliert Selbstvertrauen, und wird nach zwei Jahren auf Leihbasis weitergereicht.

Will Barça wirklich den nächsten Lewandowski, sollte es vielleicht über eine einzelne Statistik hinausschauen. Oder einfach - den Polen eine weitere Saison behalten.