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Der Ort, an dem der Hut wichtiger ist als das Pferd: 17 Looks, die Ascot-Geschichte schrieben

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Der Ort, an dem der Hut wichtiger ist als das Pferd: 17 Looks, die Ascot-Geschichte schrieben

Es gibt einen Ort, an dem der Hut wichtiger ist als das Pferd. Royal Ascot, das prestigeträchtigste britische Pferderennen, ist seit Jahrzehnten weniger ein Sportereignis als ein Laufsteg unter freiem Himmel - eine Bühne, auf der königliche Frauen und die Aristokratie die spektakulärsten Fascinator und Hüte des Jahres zeigen. Über die Jahre haben sich einige Looks in die Geschichte eingebrannt.

Kate Middleton ist eine ständige Ikone des Rasens. Vom weißen Spitzenkleid von Dolce & Gabbana bei ihrem Debüt 2016 über das hellblaue Zweiteiler von Elie Saab bis zum roten Kleid von Alexander McQueen mit floralem Hut - jeder ihrer Auftritte ist eine Studie in Präzision. 2022 trug sie Ohrringe mit Diamanten und Perlen, die Prinzessin Diana gehört hatten - ein Detail, das mehr sagt als jedes Kleid.

Und Diana selbst setzte den Standard lange vor ihnen. Ihre Auftritte aus den Achtzigern - weiße Kostüme, die maritimen Schnitte von Catherine Walker, die Hüte von Philip Somerville - wirken bis heute zeitgemäß. Als Meghan Markle 2018 in einem Hemdblusenkleid von Givenchy debütierte, schrieb sie Geschichte als erstes Haus, das es in diesen Kreis einführte. Unbemerkt blieb auch nicht, wie sehr die Gesten und Abwesenheiten bei Ascot ebenso viel sagen wie die Kleidung.

Für einen Leser auf dem Balkan ist das eine Welt, die fern wirkt - ein Kleid, das so viel kostet wie ein Jahresgehalt, ein Hut, der einmal getragen wird. Und doch ist der Reiz überall derselbe: Wir schauen diesen Frauen nicht zu, weil sie uns ähneln, sondern weil sie uns eine Fantasie von einer sorglosen Welt verkaufen. Ascot ist genau das - eine hübsche Illusion aus Pailletten, Federn und Perlen, die genau so lange hält wie ein Rennen.