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Rattengift in Babynahrung: Erpressung bedroht HiPP in vier Landern

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Rattengift in einem Glas Babynahrung. Nicht im Film - in Osterreich, im Laden, im Regal. Osterreichische Behorden fanden Rodentizid in einem HiPP-Glas mit Karotte und Kartoffel im Burgenland. Das Produkt wurde nicht verzehrt - aber wie viele Eltern prufen Glaser, bevor sie sie offnen?

Der Fall steht im Zusammenhang mit einem Erpressungsschema gegen den Hersteller, das sich uber Deutschland und Osterreich erstreckt. Verdachtige Glaser wurden auch in Tschechien und der Slowakei gefunden.

Verdachtige Produkte erkennen

Die Polizei warnt Eltern, auf folgendes zu achten: Glaser mit weissen Etiketten und roten Kreisen auf dem Boden, geoffnete oder beschadigte Deckel, fehlendes Vakuum-Klickgerausch beim Offnen oder ungewohnliche Geruche. Die Botschaft ist klar: "Niemals offnen oder Kindern geben" bei diesen Anzeichen.

Die Spar-Kette zog vorsorglich alle HiPP-Produkte zuruck, mit Ruckerstattung ohne Kassenbon. Wenn jemand bereit ist, Rattengift in Babynahrung zu geben, um Geld zu erpressen - das ist kein Verbrechen, das ist etwas, wofur normale Worte kaum ausreichen.