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Real Madrid zerfällt von innen: Valverde und Tchouaméni im Training körperlich getrennt

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Real Madrid zerfällt von innen. Laut „Marca" hatten Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni im Training einen heftigen Vorfall, der von Mitspielern körperlich getrennt werden musste.

Es begann mit einem scharfen Duell in einer Serie intensiver Übungen, eskalierte verbal und ging dann in Schubsen über. Mitspieler und Trainerstab mussten eingreifen, damit es nicht zur Schlägerei kam. Die Auseinandersetzung ging in der Kabine weiter - ein Zeichen, dass es nicht um Trainingsdetails, sondern um ein Symptom für etwas Tieferes geht.

Die Madrider Kabine ist in Cliquen geteilt, die kaum miteinander sprechen. Eine Saison, die vielversprechend begann, endet ohne einen einzigen Pokal, und Müdigkeit, Druck und Frust brechen jetzt an Kleinigkeiten auf. Die internen Spannungen haben auch den Trainerstab erfasst.

Der Vorfall steht nicht allein. Vor einigen Tagen gerieten auch Antonio Rüdiger und der Neuzugang Álvaro Carreras aneinander - der Verein spielte das öffentlich als „belanglos" herunter. Wie oft sagt man „belanglos", bevor es eben doch wichtig wird?

Hinzu kommt Kylian Mbappé - der Faktor, der niemandem hilft. Berichten zufolge ist er unzufrieden und launisch, immer noch verärgert über die Entlassung von Xabi Alonso. Unzufrieden mit Mitspielern. Unzufrieden mit dem medizinischen Stab. Unzufrieden mit der ihm zugestandenen Pause. Und seine Mitspieler sind unzufrieden mit ihm: seine geringe Defensivarbeit gefällt ihnen nicht, ebenso wenig die Auszeit, die er sich genommen hat.

All das landet auf dem Tisch von Trainer Álvaro Arbeloa, der am Sonntag den Clásico gegen Barcelona spielt. Den Katalanen reicht ein Punkt zum Titel. Eine Niederlage würde die schlechteste Real-Saison des letzten Jahrzehnts krönen.

Wenn ein Team von innen zerfällt, wird jeder Trainingsstreit zur „Marca"-Schlagzeile. Die Frage ist nicht, ob es weitere Vorfälle gibt - sondern wie lange Arbeloa noch auf der Bank sitzt, um sie zu lösen.