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Skopje Jazz Festival 2026 vom 15. bis 18. Oktober - 45. Ausgabe mit Musikern aus elf Ländern, Festivalpass für 3.000 Denar

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Skopje Jazz Festival 2026 vom 15. bis 18. Oktober - 45. Ausgabe mit Musikern aus elf Ländern, Festivalpass für 3.000 Denar

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Das Skopje Jazz Festival geht in seine 45. Ausgabe. Vom 15. bis 18. Oktober empfängt die Nationaloper und das Ballett Musiker aus Slowenien, Österreich, Italien, den USA, Norwegen, Island, Großbritannien, Schweden, Südafrika, Brasilien und Frankreich. Der Festivalpass für alle vier Abende kostet 3.000 Denar.

Das Festival existiert seit 1982 und gehört damit zu den ältesten Jazzfestivals in diesem Teil Europas - älter als die Hälfte der Staaten, die Musiker dorthin schicken. Dass es den Zerfall eines Staates überstanden hat, dazu Sanktionen, Transition und vierzig Jahre ständig umgebauter Institutionen, und trotzdem weiter Musiker von Blue Note und aus der norwegischen Elektronikszene anzieht, ist eine größere Leistung, als man in Skopje zugeben möchte.

Das Programm verteilt sich auf zwei Bühnen. Die großen Abende beginnen um 20:00 Uhr auf der Hauptbühne: Am 15. Oktober spielen Zlatko Kaučič Combo BC aus Slowenien und das New Quispel Octet von Leonhard Skorupa, der 16. ist ein norwegischer Abend mit Eivind Aarset und Jan Bang sowie dem isländischen Duo Skúli Sverrisson und Ólöf Arnalds, der 17. bringt das Quintett von Andrea Mirčeska mit dem südafrikanischen Pianisten Nduduzo Makhathini zusammen, und am 18. schließen São Paulo Underground und das Quintett von Vincent Peirani das Festival ab.

Danach folgen die Nachtsessions auf der Kleinen Bühne, um Mitternacht, separat für je 500 Denar. Am 15. Oktober spielen Pasquale Mirra und Hamid Drake ihr Percussion-Duett, am 16. bauen Erik Honoré und Jan Bang aus dem Material des Abends einen Live-Remix, und am 17. führen Alexander Hawkins und Sofia Jernberg „Musho“ auf. Als Auftakt läuft am 13. Oktober im Kino Frosina die Dokumentation über Ron Carter.

Einzelabende kosten 800 Denar, die Nachtsessions 500, der komplette Festivalpass 3.000 - vier Abende auf der Hauptbühne sind damit günstiger als einzeln gekauft. Tickets gibt es auf mktickets.mk. Für eine Stadt, die regelmäßig klagt, es gebe nichts zu sehen, sind das vier Tage mit mehr Auswahl, als sich überhaupt schaffen lässt.