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Vardar mit dritter Niederlage in der Champions League, Čupić nimmt die Schuld auf sich, Gidsel trifft rekordverdächtige 17 Mal

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Vardar mit dritter Niederlage in der Champions League, Čupić nimmt die Schuld auf sich, Gidsel trifft rekordverdächtige 17 Mal

Vardar 26:32 gegen Wisła Płock: dritte Niederlage und Scham über den Applaus

Vardar – Wisła Płock 26:32 in der „Jane Sandanski“, die dritte Niederlage im dritten Spiel der Gruppenphase der Champions League. Vardar ist Gruppenletzter und noch ohne Punkt. Die Polen führten nach 11 Minuten 8:3, die Gastgeber kamen bis zur Pause auf zwei Tore heran, doch nach dem Seitenwechsel zog Płock auf 27:19 davon, und das Spiel war entschieden. Fadhuil erzielte 14 Tore, mehr als die Hälfte seines ganzen Teams. Trainer Ivan Čupić nahm die ganze Schuld auf sich: Das Spiel „sieben gegen sechs“ von Beginn an sei sein Fehler gewesen. „Es wäre leichter für mich gewesen, wenn uns die Fans ausgepfiffen hätten und gegangen wären“, sagte er, beschämt, dass die Tribünen nach der Niederlage applaudierten. Das Rückspiel ist am Mittwoch in Polen.

Gidsel egalisiert mit 17 Toren einen 17 Jahre alten Rekord

Mathias Gidsel erzielte 17 Tore bei 19 Versuchen beim 40:32-Sieg der Füchse Berlin gegen Porto und stellte damit den 17 Jahre alten Champions-League-Rekord von Jesús „Chuchi“ Martínez de la Cal ein. Der Däne führt die Torschützenliste nun noch deutlicher an. Am selben Spieltag feierte Barcelona den 19. Sieg in Folge im Wettbewerb, 34:27 gegen Dinamo Bukarest, und Niklas Landins Aalborg gewann 33:23 in Zagreb. Aarhus bejubelte den ersten Champions-League-Sieg der Vereinsgeschichte, 36:32 gegen den zweifachen Titelträger Montpellier. Porto hat nicht gegen Berlin verloren. Porto hat gegen Gidsel verloren.

Ohrid fügt Alkaloid die erste Niederlage zu, Vardar als einziges Team mit sechs aus sechs

GRK Ohrid – RK Alkaloid 26:24 in der „Biljanini Izvori“, im Derby des sechsten Spieltags der Superliga. Alkaloid führte 7:4, doch das Team von Boris Rojević lag zur Pause 15:11 vorn und in der 43. Minute mit sechs Toren. Dominik Máthé und Tilen Strmljan trafen je 6 Mal, ebenso oft wie Nikola Kosteski für das Team von Kiril Lazarov. Für Alkaloid ist es die erste Niederlage nach fünf Siegen in Serie. RK Vardar schlug nach der Niederlage in Europa Struga locker mit 33:24 und bleibt das einzige Team mit voller Punktausbeute. Eurofarm Pelister liegt einen Punkt dahinter, ungeschlagen. Zu Hause hat Vardar vorerst keine Konkurrenz. In Europa sucht das Team noch den ersten Punkt.

Szeged holt nach fünf Toren Rückstand einen Punkt gegen Sporting

Pick Szeged – Sporting 35:35 in einem Spiel, das die Portugiesen schon in der Tasche hatten. In der 49. Minute führten sie 28:23, dann führte Mario Šoštarić, der am Ende 11 Tore hatte, mit vier eigenen Treffern einen 7:3-Lauf an. Jan Gurri brachte die Gäste weniger als eine Minute vor Schluss noch einmal mit 35:34 in Führung, doch Dmytro Horiha glich 14 Sekunden vor der Sirene aus. Im Handball sind fünf Tore Vorsprung zehn Minuten vor Schluss kein Vorteil, sondern eine Einladung.

Budućnost beendet Serie von neun Niederlagen, Krim weiter ohne Punkt

Die Frauen von Budućnost aus Podgorica beendeten eine Serie von neun Niederlagen in Folge in der Champions League mit einem knappen Sieg gegen das norwegische Sola, das mit nur 12 Spielerinnen angereist war. Ivana Godec traf 7 Mal, Sola glich in der 54. Minute zum 20:20 aus, und Torhüterin Armelle Attingré parierte den Konter, der den erneuten Ausgleich hätte bringen können. Am selben Spieltag verlor das slowenische Krim 31:37 gegen Dortmund und ist zusammen mit Sola und Blomberg-Lippe das einzige Team ohne Punkt. Klubs, die einst Europa eroberten, feiern heute einen Sieg gegen ein Team mit zwölf Spielerinnen. Was ist aus der Balkan-Schule geworden?