Skip to content

Anabel Pantojas Zuhause auf Gran Canaria: Minimalismus, Licht und eine Rechnung über 230.000 Euro

1 Min. Lesezeit
Teilen
Anabel Pantojas Zuhause auf Gran Canaria: Minimalismus, Licht und eine Rechnung über 230.000 Euro

Influencerin Anabel Pantoja lebt seit 2003 in einem zweistöckigen Haus mit Meerblick im Süden von Gran Canaria, in Arguineguín. Dort baute sie mit ihrer Tochter Alma und ihrem Partner David Rodríguez das Zuhause auf, das sie „Villa Panto" taufte. Die Renovierung, ausgeführt vom Studio López Interiorismo, kostete rund 230.000 Euro - eine Summe, die sie, wie sie zugibt, nicht erwartet hatte. Jeder, der auch nur einmal Bauarbeiten zu Hause in Angriff genommen hat, kennt diese überraschende Rechnung am Ende.

Das Haus sticht durch seine offenen und hellen Räume hervor, in denen neutrale Töne das Gefühl von Weite verstärken. Das Wohnzimmer verschmilzt mit dem Esszimmer und der Küche zu einem einzigen offenen Grundriss, und die großen Fenster machen den Meerblick zu einem Teil der Dekoration. Ein Trick, der kein Geld kostet - wenn man eine Aussicht hat, müssen die Wände nicht schreien.

Das Hauptschlafzimmer behält dieselbe minimalistische Ästhetik: schlichte Dekoration, die alle Aufmerksamkeit dem natürlichen Licht überlässt. Daneben liegt die Garderobe - ein enger, aber gut genutzter Raum, in dem Weiß dominiert. Die Lektion für alle, die in einer kleineren Wohnung leben, ist klar: eng heißt nicht vollgestopft, wenn Farbe und Ordnung für dich arbeiten.

Die Krone des Hauses ist die Terrasse - 70 Quadratmeter mit einem Infinity-Pool, in dem orangene Töne dominieren. Es ist das Lieblingsgeschoss der Familie, der Ort, an dem sie die meiste Zeit gemeinsam verbringen. Und hier liegt die Wahrheit über jedes Zuhause: das teuerste Zimmer ist nicht immer das beliebteste. Menschen ziehen zu dem Ort mit Licht, Luft und Aussicht - nicht zu dem, was am meisten gekostet hat.

Minimalismus, wie wir ihn hier sehen, lässt sich auf Fotos leicht romantisieren. Doch hinter jedem „hellen, luftigen" Zimmer steckt auch Arbeit - das Aussortieren des Überflüssigen, Konsequenz bei den Farben und die Disziplin, den Raum nicht zu überladen. Das ist teurer als jedes Möbelstück, weil es etwas verlangt, das man nicht kaufen kann: Zurückhaltung.

Muss man 230.000 Euro ausgeben, um ein Zuhause zu haben, das atmet? Ganz sicher nicht. Offener Grundriss, neutrale Töne und ein Maximum an natürlichem Licht sind Prinzipien, die auch in einer 50-Quadratmeter-Wohnung in Skopje funktionieren, nicht nur in einer Villa auf Gran Canaria. Der Unterschied liegt im Budget; die Idee ist kostenlos.