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Der „Matka“-Staudamm ließ Wasser ab, drei Jugendliche entkamen der Tragödie in der Treska um Haaresbreite

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Der „Matka“-Staudamm ließ Wasser ab, drei Jugendliche entkamen der Tragödie in der Treska um Haaresbreite

Drei Jugendliche, zwei Fünfzehnjährige und ein Achtzehnjähriger, badeten im Fluss Treska, als der Wasserstand plötzlich stark anstieg. Die starke Strömung riss sie mit. Minuten trennten sie von der Tragödie - doch diesmal ist das Ende ein gutes: Alle drei wurden gerettet, sie leben und haben keine sichtbaren Verletzungen.

Der Vorfall wurde über die einheitliche Notrufnummer 112 gemeldet. Laut dem Zentrum für Krisenmanagement wurde einer der Minderjährigen sofort aus dem Wasser gezogen, während die anderen beiden weiter flussabwärts gefunden wurden. An der Rettungsaktion beteiligten sich Polizei, Feuerwehrteams, der Rettungsdienst und Bewohner der Gemeinde Saraj.

Hier ist der Teil, der Aufmerksamkeit verdient. Das Wasser stieg nicht von allein. Der Pegel der Treska schnellte hoch, weil der „Matka“-Damm zur Stromerzeugung mehr Wasser abließ. Mit anderen Worten - während diese Jugendlichen im Wasser waren, wurde irgendwo flussaufwärts entschieden, mehr Wasser abzulassen, ohne dass ein einziger Mensch am Ufer wusste, was auf ihn zukommt.

Gibt es ein System, das warnt, wenn der Damm Wasser ablässt? Gibt es eine Sirene, ein Schild, irgendeine Ankündigung flussabwärts, wo an heißen Tagen regelmäßig Menschen baden? Wenn die Antwort „nein“ lautet, dann war das kein Unfall - das war Glück. Und Glück ist kein Sicherheitsplan.

Diesmal kamen die Retter rechtzeitig. Die Frage, die über der Treska hängen bleibt, ist einfach: Wie oft muss sich dieselbe Situation wiederholen, bevor jemand eine Glocke zwischen den Damm und die Menschen im Wasser setzt?