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Der Weg zur Weltmeisterschaft führt nach Mazedonien, und die Junioren kosteten endlich einen Sieg

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Der Weg zur Weltmeisterschaft führt nach Mazedonien, und die Junioren kosteten endlich einen Sieg

Zwölf Teams im Rennen um die M20 EHF EURO - und der Weg führt nach Mazedonien

Jugendhandball ist manchmal nur eine ferne Ankündigung der Zukunft, doch diesmal führt die Geschichte direkt zu uns. Die EHF EURO U20 der Männer in Rumänien ging mit drei Gruppen in die Hauptrunde, und Deutschland, Schweiz, Spanien, Dänemark, Schweden und Ungarn kamen ungeschlagen durch. Über den Pokal hinaus steht für uns etwas Größeres im Spiel: die Qualifikation für die Junioren-WM (U21) 2027, die in Mazedonien im nächsten Sommer gespielt wird. Bis zu 15 europäische Teams können sich qualifizieren, und die endgültige Platzierung im Turnier entscheidet über die Plätze. Zum ersten Mal ist die Gastgeberrolle nicht nur Organisationsarbeit - sie ist ein Grund, jedes Viertel genau zu verfolgen.

Slowenien unter den acht: ein Balkan-Nachbar im Viertelfinale

Wenn die Nachbarn vorankommen, lohnt sich ein Blick, wie sie es machen. Slowenien und Frankreich schnappten sich die letzten Tickets für das Viertelfinale der M20 EHF EURO und gesellen sich zu Schweden, Spanien, Deutschland, Schweiz, Dänemark und Ungarn. Die Viertelfinals werden heute, Donnerstag, um 16:00 und 18:30 Uhr gespielt. Alle acht haben bereits einen Platz bei der Junioren-WM 2027 gesichert - jener, die bei uns stattfindet. Für den Balkan-Handball ist der slowenische Durchbruch eine Erinnerung daran, wie nah die Spitze ist, wenn ein System hinter den jungen Generationen steht - etwas, wonach unser Handball noch sucht.

Auslosung in Wien: 19 Paarungen eröffnen die neue Saison im EHF European Cup

Der europäische Handball hält die Maschine am Laufen - und in diesem Getriebe stecken auch mazedonische Klubs. Im Europäischen Handballhaus in Wien wurden 19 Paarungen für die erste Runde des EHF European Cup der Männer für die Saison 2026/2027 gezogen. Die ersten Spiele sind am 12. und 13. September, die Rückspiele eine Woche später. Auf die Sieger warten im Oktober weitere 45 Teams, die die erste Runde übersprungen haben. Zum ersten Mal gilt auch die Länderschutz-Regel - Teams aus demselben Verband können nicht gegeneinander gelost werden. Mechanik, die auf den ersten Blick langweilig wirkt, aber genau sie entscheidet, ob ein Klub einen echten Weg nach vorne hat oder gleich zum Start auf einen Giganten trifft.

Eine italienische und eine luxemburgische Prüfung: Vardar und Tikvesh erfahren die Auslosung

Für unsere Klubs ist die europäische Auslosung der Moment, in dem der Traum mit der Realität kollidiert. ZRK Vardar spielt in der zweiten Runde des EHF European Cup gegen Italiens Brixen - das erste Spiel am 3. und 4. Oktober, das Rückspiel eine Woche später. Der männliche GRK Tikvesh startet dagegen in der ersten Runde gegen Handball aus Luxemburg, am 12. und 13. September. Keiner der beiden Gegner ist ein Name, der Angst macht, was für den mazedonischen Handball eine seltene Sache bedeutet - eine echte Chance auf den Weiterkommen. Die Frage ist, ob die Klubs sie nutzen, oder ob Europa dort endet, wo es bei uns am häufigsten endet: in der zweiten Runde.

Erster Sieg für die Junioren: Mazedonien bezwang Lettland

Nach vier Niederlagen schmeckt der erste Sieg immer süßer - und er ist mehr wert als die Zahl in der Tabelle. Mazedoniens U20-Handballer bezwangen Lettland mit 35:31 bei der Europameisterschaft, in der neu gebildeten Platzierungsgruppe. Mazedonien führte zur Halbzeit 16:13 und hielt den Vorsprung bis zum Ende, mit einem Lauf, der es auf 30:25 trug. Die Verdientesten waren Lazov mit 9 Toren und Luka Djordjievski mit 8. Es ändert am Turnier nicht viel, aber es ändert etwas Wichtigeres - diese Generation hat endlich den Geschmack des Sieges kennengelernt. Und genau diese Generation spielt nächstes Jahr zu Hause, bei der WM, vor dem eigenen Publikum.