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Eine Familie fuhr in den Griechenland-Urlaub, nur ein Kind kommt nach Hause: Tragödie auf Chalkidiki

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Eine Familie fuhr in den Griechenland-Urlaub, nur ein Kind kommt nach Hause: Tragödie auf Chalkidiki

Eine Familie brach zum Sommerurlaub nach Griechenland auf. Nur ein Kind kommt nach Hause. Auf der Regionalstraße zwischen Nea Moudania und Nikiti, nahe Polygyros auf Chalkidiki, prallte ein Tankwagen in den Pkw, in dem eine vierköpfige Familie saß - und löschte in wenigen Sekunden drei Leben aus.

Laut griechischen Medien geschah der Zusammenstoß gegen 18:30 Uhr. In dem Auto mit ausländischem Kennzeichen saßen zwei Eltern und ihre zwei minderjährigen Kinder. Inoffiziell heißt es, es handle sich um eine Familie aus Moldawien. Acht Feuerwehrleute mit drei Löschfahrzeugen und Teams des griechischen Rettungsdienstes erreichten sofort den Unfallort.

Mutter und Baby wurden ohne Lebenszeichen aus dem zerdrückten Wagen geborgen. Vater und das andere Kind wurden schwer verletzt herausgeschnitten und ins Krankenhaus gebracht, doch später erlag auch der Vater seinen Verletzungen. Damit stieg die Zahl der Toten auf drei. Ein Kind bleibt im Krankenhaus, in ernstem, aber stabilem Zustand.

Die Ursachen des Zusammenstoßes werden noch geklärt, die griechischen Behörden ermitteln. Doch eines braucht keine Ermittlung, um es zu sehen: Jeden Sommer füllen Hunderte Familien aus Macedonia und vom Balkan genau diese Straßen zu den griechischen Stränden, und die Abschnitte Richtung Chalkidiki sind seit Jahrzehnten für enge Fahrbahnen, schnelle Tankwagen und kaum Spielraum für Fehler bekannt.

Wie viele von uns nehmen, wenn wir an einem geräumten Unfall auf dem Weg ans Meer vorbeifahren, wirklich den Fuß vom Gas - oder werden nur kurz still und drücken dann wieder durch? Diese Tragödie ist keine Zahl in der Sommerstatistik. Sie ist eine Erinnerung daran, dass der Urlaub erst beginnt, wenn man lebend ankommt.