Eine Familie fuhr in den Griechenland-Urlaub, nur ein Kind kommt nach Hause: Tragödie auf Chalkidiki
16.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Allein seit Anfang dieses Monats wurden im Land weitere zehn neue Ausbrüche der Schaf- und Ziegenpocken bestätigt. Die Agentur für Lebensmittel und Veterinärwesen versichert, es bestehe keine Gefahr für Menschen - doch für die Viehzüchter im Osten klingt die Nachricht kein bisschen beruhigend.
Die neuen Herde wurden in Zuchtbetrieben in Sasa bei Makedonska Kamenica, in Sokolarci bei Češinovo-Obleševo, in Bigla bei Delčevo, in Malino und Kosevica bei Sveti Nikole sowie in Sopot bei Kumanovo entdeckt. Damit ist die Gesamtzahl der Herde seit dem ersten bestätigten Fall Ende Januar dieses Jahres, im Dorf Lopate bei Kumanovo, auf 17 gestiegen, mit mehr als 2.700 betroffenen Tieren.
Die Schaf- und Ziegenpocken sind eine ernste, hoch ansteckende Viruserkrankung, die zu hoher Sterblichkeit in den Herden führen kann. Die Antwort des Staates ist die Keulung - das Töten der Tiere in den betroffenen Betrieben. Bislang wurden mehr als 1.400 Tiere getötet, und die Zahl wird weiter steigen, sobald neue Herde bestätigt werden.
„Keine Gefahr für Menschen“ stimmt, aber es ist auch der leichteste Satz, den man sagen kann. Für den Haushalt, der jahrelang eine Herde aufgebaut hat und nun zusieht, wie die Behörde sie bis zum letzten Tier tötet, ist die Gefahr längst eingetreten - und sie ist existenziell. Die Frage, die selten laut gestellt wird, lautet: Wie konnte eine bereits im Januar bestätigte Krankheit in einem halben Jahr von einem Dorf auf 17 Herde in der gesamten Ostregion übergreifen?
Die Keulung verhindert, dass sich die Seuche ausbreitet - das stimmt. Aber sie ist zugleich das Eingeständnis, dass die Prävention irgendwo versagt hat. Die Bauern werden die verlorenen Tiere zählen. Es bleibt abzuwarten, ob jemand beantwortet, wie die Krankheit, mit einem sechs Monate zuvor bestätigten Herd, überhaupt so weit kommen konnte.
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