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Das Feuer erreichte den Pelister, und Angelov sagt, es wurde höchstwahrscheinlich gelegt: zwei Brandherde bei den Obstgärten und eine dritte Linie während der Löscharbeiten

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Das Feuer erreichte den Pelister, und Angelov sagt, es wurde höchstwahrscheinlich gelegt: zwei Brandherde bei den Obstgärten und eine dritte Linie während der Löscharbeiten

Das Feuer, das in der Gemarkung des Dorfes Makazi bei Resen ausbrach, überschritt die Grenze des Nationalparks „Pelister“ und erfasste das Gebiet zwischen dem Fuß des Gipfels Vrtushka und dem Gipfel Mala Chuka. Teile der Kiefernbestände verbrannten. Und laut dem Direktor der Direktion für Schutz und Rettung, Stojanche Angelov, wurde das Feuer höchstwahrscheinlich gelegt.

Der Grund für diesen Verdacht ist konkret. Angelov teilte mit, das Feuer in der Gemarkung Makazi sei an mindestens zwei Stellen in der Nähe von Apfelplantagen bemerkt worden. Und während die Feuerwehr versuchte, das Feuer unter Kontrolle zu bringen, tauchte weiter entfernt eine weitere, längere Feuerlinie auf. Ein Feuer, das an mehreren getrennten Stellen entsteht, ist nicht das Werk eines Sonnenstrahls auf Glas.

Von der Peripherie ins Schutzgebiet in wenigen Stunden

Das Feuer brach vor 15 Uhr auf der Prespa-Seite aus, unmittelbar an der Parkgrenze. In kurzer Zeit bewegte es sich Richtung Pretor und Richtung Pelister und überschritt dann die Grenze des Schutzgebiets. Das ist eine Geschwindigkeit, die den Einsatzkräften vor Ort genau einen Versuch lässt.

An den Löscharbeiten beteiligten sich Einsatzkräfte des Nationalparks, Feuerwehreinheiten aus Resen und Bitola, Teams und Löschflugzeuge der Direktion für Schutz und Rettung sowie Maschinen der öffentlichen Betriebe von Bitola. Es wurden Brandschneisen angelegt, damit die Flammen nicht in die dichter bewaldeten Teile vordringen. Parkdirektor Ivancho Toshevski bestätigte, die Ausbreitung sei gestoppt, doch Bereitschaftskräfte bleiben wegen der Gefahr eines erneuten Aufflammens im Gelände - vor allem wegen des starken Windes.

Schwer macht diese Geschichte nicht das Feuer selbst, sondern der Kontext drumherum. In den vorangegangenen 24 Stunden wurden in Mazedonien insgesamt 31 Freiflächenbrände registriert. Bis 13 Uhr desselben Tages registrierte das Krisenmanagementzentrum weitere 10, davon sieben aktive. Das Feuer bei Makazi brach später aus und ging in diese Zwischenbilanz gar nicht ein.

Der Pelister ist einer der drei Nationalparks des Landes. Wenn dort etwas gelegt wird, ist das kein lokaler Vorfall - es ist ein Angriff auf ein Schutzgebiet, das sich über Jahrzehnte langsamer erholt, als es brennt. Angelovs während des Einsatzes geäußerte Einschätzung ist keine amtlich festgestellte Ursache, und genau dieser Unterschied entscheidet, ob jemand zur Verantwortung gezogen wird oder der Fall als „unbekannte Ursache“ geschlossen wird.

Eine größere Katastrophe sei verhindert worden, heißt es aus dem Gelände, dank präziser Einsätze aus der Luft und schnellen Handelns am Boden. Das stimmt. Aber ein System, das nur funktioniert, weil die Einsatzkräfte rechtzeitig ankamen, ist kein Präventionssystem - es ist ein Reaktionssystem, und die Reaktion wird jeden Sommer teurer.