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City verspielt 3:1-Führung bei Everton: Doku rettet einen Punkt, aber die Defensive brennt

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Manchester City erlitt einen dramatischen Rückschlag im Titelrennen der Premier League nach einem chaotischen 3:3-Auswärtsspiel bei Everton im Hill-Dickinson-Stadion.

Das Resultat lässt das Team von Pep Guardiola hinter Arsenal zurück, und die abgegebenen Punkte verschaffen Mikel Artetas Mannschaft in einer entscheidenden Saisonphase einen klaren Vorteil.

City begann dominant, hatte mehr Ballbesitz und kontrollierte das Spielfeld, schaffte es aber nicht, die disziplinierte Abwehr Evertons zu durchbrechen. Der Druck zahlte sich kurz vor der Pause aus - Jeremy Doku zog nach innen und zirkelte den Ball in den oberen Winkel. Verdiente Führung zur Pause. So schien es zumindest.

Die zweite Halbzeit war ein anderer Film. Everton kam mit Intensität heraus, die Gastgeber glichen durch Tierno Barry nach einem Abwehrfehler aus, und dann nutzte Jake O'Brien einen Eckball und köpfte zum 2:1 ein. Barry legte dann sein zweites Tor nach - er reagierte als Erster auf einen abgewehrten Ball im Strafraum. 3:1 für Everton, und City stand da, als würde ihm jemand das Abendessen vom Tisch nehmen.

Die Gäste wachten auf. Erling Haaland verkürzte auf 3:2, und das Team warf alles nach vorne. Doku war wieder der Retter - tief in der Nachspielzeit holte sich der Belgier den Ball am Strafraumrand und schoss ihn mit Wucht in die lange Ecke. 3:3, praktisch mit dem letzten Schuss.

Für City sieht ein Ausgleich in letzter Sekunde nach Triumph aus, aber die Mathematik sagt etwas anderes. Wenn man führt, dann 3:1 hinten liegt und in der 90+ einen Punkt rettet, ist das kein Grund zum Feiern - das ist ein Alarmsignal. Die Defensive einer der besten Mannschaften der Liga ist mehrfach bei einfachen Situationen eingebrochen, und Arteta schläft weiter ruhig.

Everton zeigte, dass es für jeden eine Kopfschmerzen-Mannschaft sein kann. Aber die Frage an Guardiola bleibt: Wie viele dieser „seltsamen" Halbzeiten braucht City noch, bis jemand zugibt, dass die Defensiv-Krise nicht vorbeigeht?