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Dänemark beendet Norwegens Serie von 19 Siegen, Pelister startet heute Abend ins Europa-Abenteuer

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Dänemark beendet Norwegens Serie von 19 Siegen, Pelister startet heute Abend ins Europa-Abenteuer

Dänemark stürzt Norwegen nach 19 Siegen in Folge

In Bukarest ging eine perfekte Serie zu Ende. Dänemark schlug Norwegen mit 34:30 im Finale des EHF EURO Cups der Frauen und beendete damit Norwegens Serie von 19 Siegen in Folge in diesem Wettbewerb, in dem die Norwegerinnen auch beide bisherigen Trophäen gewonnen hatten. Entscheidend war wieder Torhüterin Anna Kristensen mit 15 Paraden, genau wie im Halbfinale gegen Rumänien. Henny Reistad erzielte im Finale 10 Tore und beendete das Turnier mit insgesamt 56 als Torschützenkönigin - doch das reichte nicht. Dänemark hatte die EM-Finals 2022 und 2024 sowie das olympische Halbfinale in Paris ausgerechnet gegen Norwegen verloren. Nur ein Pokal - oder der erste Riss vor der echten EM?

Rumänien gewinnt das Nachbarschaftsduell um Bronze

Gastgeber Rumänien holte mit einem 33:30 gegen Ungarn die Bronzemedaille, trotz 11 Toren von Katrin Klujber. Die Ungarinnen führten dank starker Torhüterin Zsófi Szemerey mit 12:9, doch zur Pause stand es 16:16, und mit einem 5:1-Lauf zu Beginn der zweiten Hälfte drehte Rumänien das Spiel. Entscheidend in der Schlussphase war Torhüterin Bianca Curmenț, Alexandra Szekeres stellte drei Minuten vor Schluss auf 33:28. Ein Spiel um Platz drei zwischen zwei enttäuschten Halbfinalistinnen bedeutet auf dem Papier nicht viel - aber unter Nachbarn mit alter Rivalität wollte niemand verlieren.

Neue European League: 32 Teams, keine Qualifikation, Finale in Hamburg

Die EHF European League der Männer startet in neuem Format: 32 Klubs aus 18 Ländern, keine Qualifikationsrunden, acht Vierergruppen, aus denen jeweils die beiden Besten in die K.-o.-Runde einziehen. Dort stoßen 12 aus der Champions League ausgeschiedene Teams hinzu. Das Finalturnier findet am 22. und 23. Mai 2027 in Hamburg statt, Tickets ab 75 Euro. Titelpartner des Finalturniers bleibt ein europäisches Wettunternehmen, der Vertrag wurde bis zur Saison 2027/28 verlängert. Interessant für uns: In der jährlichen EHF-Rangliste ist Pelister aus Bitola zweiter Favorit, direkt hinter Flensburg aus Deutschland. Wenn der Verband selbst dich so hoch einstuft, gibt es keine Ausreden.

Červar mit 76: Das Publikum ist unser zusätzlicher Spieler

Eurofarm Pelister empfängt heute Abend um 20:45 Uhr in Bitola das spanische Team Logroño La Rioja zum ersten Spieltag der Gruppenphase der European League. Für Lino Červar ist es das erste internationale Spiel auf der Bank der Bitolaer, nach drei Partien in der Regionalliga und zwei in der heimischen Superliga. Der legendäre Kroate dämpfte die Favoritenrolle: „Man hat uns als Favoriten vor Gummersbach und Logroño La Rioja gesetzt, und das ist etwas zu ambitioniert.“ Sein Rezept ist so alt wie seine Karriere - Abwehr und Tribüne: „Das Publikum ist unsere Stärke, unser zusätzlicher Spieler. Aber wir müssen das rechtfertigen.“ Im Kader stehen auch die mazedonischen Nationalspieler Filip Kuzmanovski und Nikola Mitrevski, es pfeifen die Norweger Magnus Nygren und Andreas Borge.

Verband bestraft Tikveš und Vardar nach dem Spiel in Kavadarci

Die Disziplinarkommission des Handballverbands Mazedoniens hat beide Klubs nach dem Spiel in Kavadarci bestraft. Tikveš zahlt 50.000 Denar wegen Organisationsmängeln, Vardar 30.000 Denar, weil vom Gästeblock Gegenstände aufs Spielfeld geworfen wurden. Die Strafe zahlt der Klub, nicht der Werfer - kommt die Botschaft auf der Tribüne überhaupt an?