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Norwegen verliert nach 19 Siegen in Folge im EHF EURO Cup, und Mazedoniens Frauen warten bei der Europameisterschaft

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Norwegen verliert nach 19 Siegen in Folge im EHF EURO Cup, und Mazedoniens Frauen warten bei der Europameisterschaft

Dänemark stößt Norwegen in Bukarest vom Thron

Im ersten Finale der Geschichte des Frauen-EHF EURO Cups schlug Dänemark Norwegen mit 34:30 und beendete die Serie von 19 Siegen in Folge der Norwegerinnen in diesem Wettbewerb, in dem sie auch die beiden vorherigen Trophäen gewonnen hatten. Als Debütantinnen im Wettbewerb holten die Däninnen den Titel mit acht Siegen aus acht Spielen. Heldin war erneut Torhüterin Anna Kristensen mit 15 Paraden, Trine Jensen Østergaard erzielte acht Tore, meist per Gegenstoß. Henny Reistad traf zehnmal und beendete das Turnier mit insgesamt 56 Toren als beste Torschützin - doch das reichte nicht. Dänemark hatte zuvor die EM-Finals 2022 und 2024 sowie das olympische Halbfinale in Paris gegen denselben Gegner verloren. Wenn sogar Norwegen fällt, gibt es im Frauenhandball keine Unantastbaren - eine nützliche Lektion vor November.

Rumänien holt Bronze vor eigenem Publikum

Gastgeber Rumänien sicherte sich mit einem 33:30 gegen Ungarn den dritten Platz, in einem Nachbarschaftsduell, das niemand verlieren wollte. Die Ungarinnen führten dank der Paraden von Zsófi Szemerey mit 12:9, Katrin Klujber erzielte elf Tore, doch die Rumäninnen drehten das Spiel in der zweiten Halbzeit. Entscheidend waren ein 5:1-Lauf zu Beginn der zweiten Hälfte und vier ungarische Ballverluste, die in vier Tore umgemünzt wurden; Torhüterin Bianca Curmenț machte den Sieg in der Schlussphase fest. Auch Rumänien spielt bei der Europameisterschaft in Gruppe B, zusammen mit Mazedonien - und zwar auf heimischem Boden, denn die Gruppe wird in Rumänien ausgetragen. Mazedoniens Frauen wissen jetzt, welche Atmosphäre sie erwartet.

Ohrid, Butel und Alkaloid kennen ihre Gegner im European Cup

Bei der Auslosung der zweiten Runde des Männer-EHF European Cups in Wien bekamen die drei mazedonischen Klubs konkrete Gegner. GRK Ohrid trifft auf den türkischen Klub Spor Toto, RK Alkaloid auf das österreichische Kelag Ferlach und RK Butel Skopje auf das kroatische Gorica. Die Hinspiele finden am 17. und 18. Oktober statt, die Rückspiele am 24. und 25. Oktober; weiter kommt, wer nach beiden Spielen vorn liegt. Von 64 Teams in dieser Runde erreichen 32 die dritte. Auf dem Papier ist die Auslosung machbar, aber in Europa spielt das Papier selten mit - in dieser Runde müssen die mazedonischen Klubs zeigen, dass sie nicht nur zum Mitmachen da sind.

Vardar ungeschlagen vor dem Derby gegen Ohrid

Meister Vardar 1961 besiegte Tikveš in Kavadarci mit 35:27 und hat in der Superliga vier Siege aus vier Spielen - und das ohne Vorkapić, Bomaštar, Pedro und Stojanovski. Die Gastgeber kamen in der zweiten Halbzeit auf 20:21 heran, doch mit einem 6:1-Lauf setzten sich die Skopjer wieder auf sechs Tore ab; Leon Ljevar traf sechsmal. Vardar liegt punktgleich mit Alkaloid an der Spitze, einen Punkt dahinter folgen Ohrid und Eurofarm Pelister. Jetzt kommt der echte Test: Das Derby gegen GRK Ohrid steigt am 3. Oktober um 19 Uhr im Sportzentrum „Jane Sandanski“, Tickets kosten 300, 400 und 500 Denar. Vier Siege gegen schwächere Gegner sind ein guter Start, aber am Samstag gibt es keinen Rabatt.

Mazedoniens Frauen Zweite bei der „Trofej Makedonija“, mit Sieg gegen Kroatien

Die Frauen-Nationalmannschaft unter dem neuen Trainer Igor Marković beendete das Turnier „Trofej Makedonija 2026“ in Ohrid auf Platz zwei. Mazedonien besiegte Serbien mit 29:21, verlor gegen Turniersieger Montenegro mit 23:29 und überraschte zum Abschluss Kroatien mit 25:22. Beste Torschützin des Turniers war Rechtsaußen Sara Ristovska mit 22 Toren nach ihrer Rückkehr von einer Verletzung. Alle vier Teams fahren zur Europameisterschaft; Mazedonien spielt in Gruppe B in Rumänien, mit Norwegen, Rumänien und der Schweiz. Zwei Siege bei einem Heimturnier garantieren gar nichts - aber nach dem Finale in Bukarest ist wenigstens klar, dass auch Norwegen fallen kann.