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Die Deponie „Bukovo” brennt zum wer weiß wievielten Mal, der Rauch erreicht wieder Krušje: Achttausend Kubikmeter Erde haben es nicht verhindert

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Die Deponie „Bukovo” brennt zum wer weiß wievielten Mal, der Rauch erreicht wieder Krušje: Achttausend Kubikmeter Erde haben es nicht verhindert

Die Deponie „Bukovo" brennt wieder. Die Bewohner der umliegenden Dörfer, vor allem Krušje, wachen erneut in dichtem Rauch auf und im Geruch verbrannten Plastiks, der sich weder aus Vorhängen noch aus Lungen waschen lässt. Und erneut sind alle im Einsatz - Kräfte des Ohrider Kommunalbetriebs „Komunalec" und die territoriale Feuerwehreinheit ziehen eine Schutzschneise und tragen Erde auf die Glutnester auf.

Erde auf Feuer. Das ist die Technologie des Jahres 2026 am größten ökologischen Brennpunkt der Südwestregion.

Der Kommunalbetrieb teilt mit, dass laufend zusätzliche Erdmengen angeliefert werden, um den Rauch zu ersticken, und dass die Kräfte vor Ort bleiben, um ein erneutes Aufflammen unter den oberflächlichen Abfallschichten zu verhindern. Dieses „unter den oberflächlichen Schichten" ist der entscheidende Satzteil - ein Deponiebrand wird nicht gelöscht, er wird zugedeckt und wartet.

Nach Angaben des Betriebs wurden in diesem Jahr über achttausend Kubikmeter Erde nach „Bukovo" gebracht, um Teile der Deponie abzudecken und zu stabilisieren und die Wahrscheinlichkeit eines Brandes und seiner Ausbreitung zu senken. Achttausend Kubikmeter Erde - und die Deponie hat trotzdem gebrannt.

Zur Ursache schließen die Behörden auch vorsätzliche Brandstiftung nicht aus. Die tatsächliche Ursache werden die Institutionen im entsprechenden Verfahren feststellen. Bis dahin hat, wie üblich, niemand einen Namen.

Die Aktivisten sagen, was die Institutionen umgehen

Die Initiative „Zbogum Bukovo" wird deutlicher. Seit Jahren warnt sie, dass die häufigen Brände eine direkte Folge der unzureichenden Abfallbehandlung und -bewirtschaftung sind und dass punktuelle Eingriffe das Problem nur aufschieben - während die örtliche Bevölkerung mit der eigenen Gesundheit dafür zahlt.

„Die Wiederholung der Brände ist das Ergebnis unzureichender Abfallbehandlung", sagt die Aktivistin Dragana Karašova und fordert sofortige Prävention und die Einhaltung der gesetzten Fristen.

Fristen. Genau dort liegen die eigentliche Antwort und das eigentliche Problem. Die endgültige Schließung von „Bukovo" hängt vom Bau des regionalen Abfallwirtschaftszentrums in Novaci ab. Nach den jüngsten Ankündigungen der zuständigen Institutionen verläuft das Projekt im vorgesehenen Zeitplan, und erwartet wird, dass bis Ende 2027 alle nicht normgerechten Deponien der Region geschlossen sind.

Ende 2027. Also mindestens zwei weitere Sommer, in denen Krušje die Rauchtage zählt. Falls der Zeitplan hält - und die Frage, die keiner der Zuständigen laut stellt, lautet: Was passiert, wenn er nicht hält? Bis dahin bleibt die Antwort der Institutionen dieselbe: noch mehr Erde.