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Dimitrijević kehrte für eine letzte Chance zurück, Jokić verlor erneut: eine Basketballwoche auf schmalem Grat

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Dimitrijević kehrte für eine letzte Chance zurück, Jokić verlor erneut: eine Basketballwoche auf schmalem Grat

Mazedonien bricht nach Wien auf: Dimitrijević ist zurück, Wright steht unter den Körben

Die Basketball-Nationalmannschaft der Männer absolvierte ihr erstes Trainingslager in der T Arena und gastiert bereits am 30. August in Österreich in der zweiten Runde der EuroBasket-Vorqualifikation. Trainer José María Berrocal hat 14 Spieler zur Verfügung - fast den kompletten Kader, ohne Jakimovski. Die größte Nachricht ist die Rückkehr von Nenad Dimitrijević und die Ankunft von Center Moses Wright, der die Lücke füllt, die Ethan Happs Verletzung in der vorigen Qualifikation gegen Estland hinterließ. „Wir haben Qualität, aber die müssen wir auf dem Feld zeigen“, sagt Berrocal. Der Satz ist kurz und richtig: Qualität, die sich in Wien nicht bestätigt, ist keine Qualität, sondern eine Namensliste.

Dimitrijević: „Für mich ist das die letzte Chance auf eine EM“

Der Aufbauspieler redet nicht in diplomatischen Floskeln. Nenad Dimitrijević sagte offen, der Auftritt bei der nächsten Europameisterschaft sei für ihn die letzte Chance, mit Mazedonien bei einer EM zu spielen, und er werde alles geben, um dorthin zu kommen. Über Österreich sagt er, es spiele ein schnelles, offenes Tempo und sei ein unangenehmer Gegner, das Team habe aber acht bis neun Tage zur Vorbereitung. Von Wright erwartet er ein Duo unter den Körben. Das ist eine Seltenheit im mazedonischen Sport - ein Spieler, der statt Gemeinplätze zu wiederholen klar sagt, wie viel Zeit ihm bleibt. Die Frage ist nicht, ob Dimitrijević will; die Frage ist, ob der Verband ihm einen Kader stellt, der dieser Aussage würdig ist.

Frankreich bezwang Serbien mit einem Buzzer-Beater, Jokić dominierte erneut

Das Rückspiel zwischen Frankreich und Serbien endete 91:90 in der ausverkauften Halle in Orléans, und zwar mit einem Buzzer-Beater. Serbien ging vier Sekunden vor Schluss durch Marko Gudurić in Führung, der einen Korbleger samt Foul traf - doch die französische Verteidigung stürzte sich auf Sylvain Francisco, ließ Jaylen Hoard völlig frei, und der erledigte die Sache in der letzten Sekunde. Victor Wembanyama erzielte 18 Punkte bei 5/6 aus dem Feld und 8/9 von der Linie, dazu 5 Rebounds und 2 Blocks, verfehlte aber alle vier Dreierversuche. Francisco kam auf 20 Punkte, Timothé Luwawu-Cabarrot auf 19. Nikola Jokić hielt Serbien erneut im Spiel. Der Balkan kennt diese Szene auswendig: der beste Spieler auf dem Feld, und der Sieg bleibt auf der anderen Seite.

Valančiūnas sprach aus, worüber im litauischen Basketball alle schwiegen

Litauens Kapitän Jonas Valančiūnas griff die Arbeit des nationalen Verbands öffentlich an und stellte direkt die Position von Präsident Mindaugas Balčiūnas infrage. Der 34-jährige Center, der nach langer NBA-Karriere zu Žalgiris nach Hause zurückkehrte, spielt im laufenden Qualifikationsfenster nicht - obwohl er zwischen 2007 und 2024 kein einziges offizielles FIBA-Turnier verpasste. Der Grund seien auch die organisatorischen Probleme: „Wenn alles gut ist, läuft man normalerweise nicht vor Schwierigkeiten davon. Und mit der Nationalmannschaft war nicht alles so gut.“ Nach der Gruppe mit Italien, Island und Großbritannien steht Litauen bei 3-3 und ist Vierter der Gruppe J, hinter der Türkei (6-0), Italien (5-1) und Serbien (4-2). Nur drei Teams fahren 2027 zur WM nach Katar - das heißt, es braucht wohl fünf Siege aus den verbleibenden sechs Spielen. Das ist keine Kaderkrise. Das ist eine Krise des Hauses.

Die Frauenliga kippte auf Einspruch: Basket Kam und Pro Basket sind zurück

Basket Kam und Pro Basket Kavadarci werden in der Saison 2026/27 doch in der ersten Frauenliga spielen. Beide Klubs erhielten zunächst keine Lizenz, dann gab die Schiedskommission des Basketballverbands ihren Einsprüchen statt und die Lizenzkommission stellte fest, dass die Bedingungen - auch die zur Finanzdisziplin - erfüllt sind. Die Liga wird acht Teams zählen, darunter Gevgelija als Sieger der zweiten Liga. Die Unterlagen, die in der ersten Runde fehlten, tauchten in der zweiten also irgendwie auf. Das ist eine gute Nachricht für die Klubs und eine schlechte für das Verfahren selbst: Wenn eine Entscheidung binnen weniger Tage fällt und sich umkehrt, stellt sich die Frage, wie viel der ursprüngliche Bescheid überhaupt wiegt.