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IST EIN PILOT IM FLUGZEUG?

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IST EIN PILOT IM FLUGZEUG?

Die Energieministerin sagt, die Strompreise an den Börsen lägen heute zeitweise sogar bei null Euro pro Megawattstunde. Deshalb, so meint sie, könne man auch über Änderungen bei den Blocktarifen nachdenken.

Zugleich ruft der Vorsitzende der Energieregulierungskommission die Bürger auf, statt in Wohnungen in Aktien zum Bau von Čebren und anderen Energieprojekten zu investieren.

Doch während die einen von billigem Strom und die anderen von neuen Investitionen reden, steht in den Plänen der Stromverteilung für 2027, dass zur Deckung der Netzverluste rund 764.000 MWh Strom nötig sein werden, was bei einem Preis von 100 Euro pro Megawattstunde etwa 4,8 Milliarden Denar oder über 76 Millionen Euro jährlich ausmacht.

Dann stellen sich einige einfache Fragen.

Wenn der Strom so billig ist, dass er zeitweise null Euro wert ist, warum zahlen die Bürger weiter Blocktarife, die zu einer Zeit eingeführt wurden, als der Strom bis zu 1.000 Euro pro Megawattstunde erreichte?

Wenn die Energie so profitabel ist, dass die Bürger in Staudämme und Kraftwerke investieren sollen, warum werden gleichzeitig jedes Jahr Milliarden Denar zur Deckung der Netzverluste eingeplant?

Und am wichtigsten: Sollte nicht, bevor wir von den Bürgern verlangen, in neue Projekte zu investieren, endlich beantwortet werden, wohin die Milliarden Denar verschwinden, die jedes Jahr für Verluste ausgegeben werden?

In einem Satz sagt uns der Staat, der Strom sei billig, wir sollten in neue Kraftwerke investieren, und wir würden Milliarden Denar für Verluste ausgeben.

Es gibt nur eine Frage:

Ist ein Pilot im Flugzeug, oder steuert jeder im Cockpit mit seiner eigenen Karte?