Голем дел од Центар, Чаир и Гази Баба без вода во сабота: целодневен прекин поради санација на дефект
19.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Eine Maschine, knapp teurer als der Staatshaushalt eines kleinen Landes, soll dorthin gelangt sein, wo sie nie sein durfte. Die US-Regierung behauptet, eines der fortschrittlichsten Chip-Fertigungsgerate des niederlandischen Unternehmens ASML konne China erreicht haben - entgegen den seit Jahren geltenden Exportverboten. Das Unternehmen dementiert kategorisch: Eine solche Maschine ist nicht in China, war es auch nie.
Der Streit dreht sich um die sogenannte EUV-Lithografie - Systeme, die derzeit als einzige weltweit die feinsten Schaltkreise drucken konnen, die fur die fortschrittlichsten Halbleiter notwendig sind. Ohne sie gibt es keine Hochstleistungs-Chips, keine leistungsstarkste kunstliche Intelligenz, kein Rennen, dem alle hinterherlaufen. Deshalb hat Washington den Verkauf dieser Technologie nach China seit Trumps ersten Amtszeit verboten. Wer die Maschine kontrolliert, kontrolliert die Zukunft - und die USA wollen nicht, dass diese Maschine chinesischen Interessen dient.
US-Handelsminister Howard Lutnick teilte der ASML-Fuhrung mit, Washington habe Beweise fur Komponenten und Versandgerate im Zusammenhang mit EUV-Systemen, die in Richtung China gelangten. Nur wurden diese Beweise nicht vorgelegt - weder offentlich noch gegenuber ASML selbst. Ein Vorwurf ohne beigefugte Beweise, gerichtet an Europas wertvollstes borsennotiertes Unternehmen mit einem Marktwert von rund 700 Milliarden Dollar. Ein schwerwiegender Vorwurf, lassig ausgesprochen.
Und die Lage ist nicht einfach. ASML erwartet rund 20 Prozent seiner Erlöse 2026 aus legal genehmigten Verkaufen alterer Gerate in China. Diese auf Basis eines unbelegten Vorwurfs aufs Spiel zu setzen, ware kommerzieller Leichtsinn ersten Grades - etwas, das kein Aktionar in Eindhoven unterschreiben wurde. Wenn ein Exportverbot zur diplomatischen Waffe wird, lautet die Frage nicht nur ob die Maschine in China ist - sondern wem die Geschichte nutzt, falls sie tatsachlich dort sein sollte.
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