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31.10.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Eine Fläche, die jahrelang in der Gemeinde Karpos zu einer wilden Deponie geworden war, soll bald neues Grün werden - die Stadt Skopje kündigte den Bau eines Megaparks von 72.000 Quadratmetern an, den der Bürgermeister als "neue Lungen" für die Stadt bezeichnete.
Bürgermeister Orce Djordjievski gab bekannt, dass die Umsetzung des Projekts am Standort in Karpos beginnt, der, wie er betonte, jahrelang vernachlässigt und der Verwahrlosung überlassen worden sei. Statt Müll und wilder Deponie ist auf diesen 72.000 Quadratmetern ein gestalteter, für die Bürger offener Park geplant.
Die Idee ist gut und nötig - Skopje gehört in den Wintermonaten zu den am stärksten verschmutzten Städten Europas, und jeder neue Park ist buchstäblich ein Atemzug mehr. Doch die Erfahrung lehrt, dass zwischen Ankündigung und Eröffnungsband oft ein langer Weg liegt, voller Verzögerungen und Finanzierungsprobleme. Ankündigungen über Grün sind leicht; was zählt, ist der Moment, in dem die Bürger tatsächlich durch einen fertigen Park spazieren können.
Eine wilde Deponie in einen Park zu verwandeln, ist auch ein symbolischer Sieg - ein Ort, der ein Beispiel für Vernachlässigung war, wird zu einem Beispiel für Fürsorge. Ob das Versprechen fristgerecht eingehalten wird oder zu einem weiteren Projekt gerät, das jahrelang hängt, wird die Zeit zeigen. Bis dahin sind 72.000 Quadratmeter Hoffnung auf der Karte von Skopje eingetragen - bleibt abzuwarten, ob sie auch in der Wirklichkeit eingetragen werden.
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