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Taleski ist zurück in Ohrid, Vardar kehrt in die Champions League zurück, und die Jungen stehen vor einer schweren Prüfung in Rumänien

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Taleski ist zurück in Ohrid, Vardar kehrt in die Champions League zurück, und die Jungen stehen vor einer schweren Prüfung in Rumänien

Taleski ist wieder zu Hause: "Ewiges Talent" verstärkt RK Ohrid

Die Handballszene in Mazedonien brodelt wieder, und das Thema ist ein altbekanntes - Filip Taleski. Der mazedonische Nationalspieler und Linksaußen hat einen Vertrag mit RK Ohrid für die Saison 2026/2027 unterschrieben, mit Option auf Verlängerung bis 2028. Der 30-jährige Spieler (202 cm groß) kommt vom ungarischen Tatabanya und wird das Trikot mit der Nummer 28 tragen. Er ist die achte Verstärkung des Klubs am See für die kommende Saison. Ein Spieler, der die heimische Öffentlichkeit seit Jahren polarisiert, kehrt nun dorthin zurück, wo viele meinten, er hätte längst spielen sollen - und Ohrid macht mit einem solchen Schritt klar, dass es nicht bloß die Tabelle auffüllen will.

Vardar ist zurück in der Elite: Nach vier Jahren wieder in der Champions League

Nach einer vierjährigen Pause ist RK Vardar wieder unter den Besten - der mazedonische Meister ist in die Champions League zurückgekehrt. Die "Rot-Schwarzen" haben ihren Kader mit sieben neuen Namen vervollständigt und werden in der neuen Saison zwei Titel verteidigen: den heimischen und den Platz in der europäischen Elite. In Gruppe B werden Nantes, Melsungen und Plock im Sportzentrum "Jane Sandanski" zu Gast sein. Die Rückkehr in den stärksten Klubwettbewerb ist ein Beweis, dass Vardar langsam sein altes Gewicht zurückgewinnt - doch die Gruppe ist nicht leicht, und die europäische Elite verzeiht niemandem allein wegen eines einst großen Namens.

Die jungen Handballer vor einer schweren Prüfung bei der EM in Rumänien

Während die Klubs ihre Kader aufbauen, kämpft die jüngste Generation bereits auf dem Feld. Die mazedonische Männer-Jugendnationalmannschaft (U20) tritt bei der EHF-Europameisterschaft in Rumänien an, gespielt vom 8. bis 19. Juli in Cluj-Napoca und Turda, mit ganzen 24 Nationen. Der Start ist schwer: Die Auswahl von Trainer Igor Ilievski verlor das erste Spiel gegen Norwegen (31:36), dann auch gegen Kroatien. Bis zur 28. Minute glomm gegen die Kroaten die Hoffnung, doch ein Lauf des Gegners brach Mazedonien. Schmerzhafte Niederlagen, doch bei solchen Turnieren ist eine Niederlage gegen Gleichaltrige aus starken Handballnationen Teil der Schulung - und nicht das Ende der Geschichte.

Die Europa League mit neuem Format: 32 Klubs warten auf die Auslosung

Der zweitstärkste europäische Klubwettbewerb bekommt eine Auffrischung. Für die Saison 2026/2027 starten 32 Klubs in der Gruppenphase der EHF European League, und die Auslosung ist für den 17. Juli angesetzt. Das neue Format trägt fünf Phasen - Gruppe, Play-off, Achtelfinale, Viertelfinale und das EHF-Finale - mit Spielen von Ende September bis Anfang Dezember. Ins Play-off werden sich später auch die aus der Gruppenphase der Champions League ausgeschiedenen Teams einreihen. Mehr Phasen bedeuten mehr Spiele, und mehr Spiele bedeuten mehr Chancen auch für Klubs, die sonst nur schwer zu den großen Abenden gelangen.

Spanien und Ungarn mit Titeln im Beachhandball in Zagreb

Während sich die Hallen im Sommer leeren, ist der Sand voll. Beim Jugendturnier im Beachhandball in Zagreb holte Spanien den Männer- und Ungarn den Frauentitel - zwei Auswahlen, die bestätigten, dass die Strandvariante längst nicht mehr nur Sommerspaß ist, sondern eine ernste Schule für junge Talente. Beachhandball, schneller und spektakulärer als das Hallenspiel, baut sich auch auf dem Balkan langsam sein Publikum auf. Für eine Region, die das ganze Jahr Sport atmet, ist eine weitere Disziplin, in der die Nachbarn um eine Medaille kämpfen, nur eine gute Nachricht - und Anlass genug unter uns, zu fragen, wann auch die Unseren im Sand Schritt halten.