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Kylie Minogue erstmals über ihren zweiten Krebs: Sie verbarg ihn, sie hatte große Angst - und eine Botschaft, die mehr wert ist als ein Song

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Kylie Minogue erstmals über ihren zweiten Krebs: Sie verbarg ihn, sie hatte große Angst - und eine Botschaft, die mehr wert ist als ein Song

Mit 58 Jahren und über 80 Millionen verkauften Platten hinter sich hat Kylie Minogue nichts mehr zu beweisen. Und genau deshalb ist ihre Entscheidung, offen zu sprechen - über die Männer, die ihr Leben prägten, und über zwei Kämpfe gegen den Krebs - mehr wert als jeder neue Song.

Minogue sprach erstmals offen über ihren zweiten Fall von Brustkrebs, diagnostiziert Anfang 2021, den sie geheim halten konnte - anders als den ersten, 2005, als sie eine ganze Tournee und ihren Auftritt in Glastonbury absagen musste. „Ich hatte Anfang 2021 eine zweite Diagnose. Ich konnte sie verbergen, nicht wie beim ersten Mal. Ich hatte große Angst vor dem, was mich erwartete", sagt sie. „Zum Glück habe ich überlebt. Wieder."

Ihre Botschaft ist nicht sentimental, sondern praktisch: „Wahrscheinlich braucht jemand genau diese kleine Erinnerung, um zur Untersuchung zu gehen. Früherkennung macht einen enormen Unterschied." Das ist ein Satz, der mehr wert ist als alle rosa Schleifen zusammen - weil er von jemandem kommt, der zweimal hindurchgegangen ist.

In der Dokumentation blickt sie auch auf die Beziehungen zurück, die sie geprägt haben. Jason Donovan, ihr Kollege aus der Serie „Nachbarn", gibt zu, er habe gedacht, sie würden heiraten und Kinder haben. Und Michael Hutchence, der Frontmann von INXS, verwandelte sie von einem unschuldigen Teenager in eine raffinierte Pop-Diva - sein Selbstmord 1997 prägte sie tief. „Wenn ich an Michael denke und über ihn spreche, kann ich oft seine Gegenwart spüren", sagt Minogue.

Doch selbst wenn sie sich öffnet, weiß sie, wo die Grenze ist: „Ich will den geheimnisvollen Teil bewahren. Ich gehöre nicht zu denen, die alles sagen." Vielleicht ist das das wahre Geheimnis von vier Jahrzehnten an der Spitze - genug zu geben, damit man dich nah fühlt, und genug zu bewahren, um unerreichbar zu bleiben.