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Neue Bänke und sanierte Pavillons im Park Makedonija: Überstehen sie auch nur einen Winter unbeschädigt?

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Neue Bänke und sanierte Pavillons im Park Makedonija: Überstehen sie auch nur einen Winter unbeschädigt?

Der Park „Makedonija“ in Karpos bekommt neue Ausstattung - Bänke, Abfallkörbe und sanierte Pavillons, die die Anwohner täglich nutzen. Eine kleine Meldung für eine Stadt mit weit größeren Problemen. Doch genau solche Parkdetails trennen die Orte, an denen man Zeit verbringen will, von denen, vor denen man flieht.

Das Vorhaben umfasst laut Stadt Skopje neue Bänke und Körbe sowie die Sanierung der Pavillons - jener Schutzräume vor Sonne und Regen, die sich in den warmen Monaten mit Rentnern, Eltern und Kindern füllen. Die Stadtverwaltung erklärt, Parks seien „ein wichtiger Teil des urbanen Lebens, in dem Familien wertvolle Zeit verbringen“.

Die Worte klingen gut, doch die Realität der Skopjer Parks sieht anders aus, und alle wissen das. Wie oft haben wir neue Bänke mit großem Tamtam aufgestellt gesehen - nur um sie nach ein paar Monaten zerbrochen, beschmiert oder verschwunden vorzufinden? Die Ausstattung ist der leichte Teil. Über das Bestehen der Investition entscheiden Pflege und der Umgang mit dem Gemeinsamen.

Deshalb richtete die Stadt selbst einen Appell an die Bürger, die Parks verantwortungsvoll zu nutzen und zu schützen - eine Bitte, die überflüssig wäre, wenn sich alle anständig verhielten. Angekündigt wurden auch neue Parks und Grünflächen in den Skopjer Gemeinden, eine gute Richtung in einer Stadt, in der Beton seit Jahren über das Grün siegt.

Möge das der Anfang eines Trends sein, nicht die Ausnahme. Eine sanierte Bank im Park „Makedonija“ wird Skopje nicht verändern - aber wenn diese Bank einen Winter unbeschädigt übersteht, ist das schon ein kleiner Sieg für eine Stadt, die vergessen hat, wie man das Gemeinsame bewahrt.