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40 Millionen Euro für 10.000 Anstellungen: Investition in Arbeitsplätze oder Ausgaben für eine schöne Statistik

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40 Millionen Euro für 10.000 Anstellungen: Investition in Arbeitsplätze oder Ausgaben für eine schöne Statistik

Die Zahlen klingen beeindruckend: fast 40 Millionen Euro für Beschäftigung, über 10.000 Bürger erfasst, junge Menschen im Fokus. Die Regierung kündigte diese Maßnahmen für 2026 als Beweis an, dass sie „mit Ergebnissen arbeitet, nicht nur mit Versprechen“. Doch wie immer bei solchen Ankündigungen steckt die wahre Geschichte im Detail, nicht in der Überschrift.

Von der Gesamtsumme sind über 32 Millionen Euro direkt für aktive Beschäftigungsmaßnahmen vorgesehen. Rund 6.000 junge Menschen sollen in Programme aufgenommen werden, während 3.500 unter 23 Jahren einen Jugendzuschuss von 3.000 Denar monatlich erhalten. Der Rest geht in Selbstständigkeit, Schulungen, Praktika und Anreize für Unternehmen, die einstellen.

Zum Vergleich: Der Operationsplan des Vorjahres erfasste rund 2.600 Menschen, davon fast 1.500 unter 29, und es wurden 2.200 neue Betriebe gegründet. Halten die neuen Zahlen, ist das nahezu eine Vervierfachung der Reichweite - ein ehrgeiziges Ziel, das sich erst zum Jahresende messen lässt.

Und hier ist die Skepsis, die jedem fleißigen Bürger zusteht. Ein Jugendzuschuss von 3.000 Denar ist symbolisch - das ist Taschengeld, kein Lohn. Die Frage ist nicht, wie viele junge Menschen von irgendeiner Maßnahme „erfasst“ werden, sondern wie viele am Ende echte, dauerhafte Arbeit haben, für die zu bleiben sich lohnt.

Es ist leicht, Zuschüsse zu verteilen und die „Erfassten“ zu zählen. Schwerer ist es, eine Wirtschaft zu schaffen, in der ein junger Mensch nicht vom Flughafen träumt. 40 Millionen Euro sind eine ernsthafte Zahl - aber ist das eine Investition in Arbeitsplätze oder Ausgaben für eine Statistik, die sich in einer Pressemitteilung gut macht?