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Mazedonien hat bereits Batteriesysteme im kommerziellen Einsatz: der eigentliche nächste Schritt in der Energie

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Mazedonien hat bereits Batteriesysteme im kommerziellen Einsatz: der eigentliche nächste Schritt in der Energie

Während alle über Solarkraftwerke reden, ist der eigentliche nächste Schritt in der Energie weniger sichtbar, aber wichtiger - Batteriesysteme. Das war die Botschaft von Todor Andzusev von „Fero Invest“ auf dem Fachforum der MAKO CIGRE in Skopje, wo es um das ging, ohne das erneuerbare Energie nicht auskommt.

Die Logik ist einfach, die Folgen groß. Solarmodule erzeugen tagsüber Strom, wenn er am billigsten ist und im Überschuss vorliegt; Batterien speichern diese Energie und verkaufen sie abends, wenn Nachfrage und Preis in die Höhe schnellen. Ohne diese Speichermöglichkeit, heißt es, lässt sich das Potenzial erneuerbarer Quellen nicht voll ausschöpfen.

Mazedonien hat den ersten Schritt bereits gemacht. „Fero Invest“ installierte 2025 das erste kommerzielle Batteriesystem des Landes, mit allen nötigen Genehmigungen - Baugenehmigung, Netzanschlusszusage und einer Lizenz für Energiespeicherung. Das Unternehmen hat bereits über 250 MWh an Batteriesystemen realisiert, weitere rund 70 MWh sind in Entwicklung.

Andzusev warnte, die Installation eines Batteriesystems sei „weit komplexer als der Bau eines Solarkraftwerks“ - sie erfordert Engineering-Design, Software-Integration, Netzkonformität und tägliches Management. Mit anderen Worten: Es reicht nicht, die Batterien zu kaufen; man muss sie auch führen können.

Für ein Land, das seit Jahren mit Energieabhängigkeit kämpft, ist das eine selten gute Nachricht aus der Privatwirtschaft. Die Frage ist nun, ob Staat und Regulierer mit dem Tempo der Firmen mithalten, oder ob Batterien der isolierte Erfolg einiger fortschrittlicher Unternehmen bleiben, während das System als Ganzes weiter hinterherhinkt.