Kinder mit Behinderung im Labyrinth gefangen, 10,7 Millionen ohne Grundlage ausgezahlt: die Prüfung der Sozialzentren
17.06.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Die Frau, die den Mord an ihrem Ehemann - dem Erben des Modeimperiums Gucci - bezahlte, erhält nun ein Erbe von 20 Millionen Euro. Ein Gericht in Mailand urteilte, das Testament ihrer Mutter sei gefälscht gewesen, und öffnete damit Patrizia Reggiani, bekannt als „Lady Gucci", die Tür zu dem Vermögen, das ihr angeblich genommen worden war.
Die Geschichte begann nach dem Tod ihrer Mutter Silvana Barbieri 2019. Das Testament strich Reggiani überraschend aus dem Kreis der Erben und leitete den Großteil des Vermögens an eine Stiftung um, die von dem Anwalt kontrolliert wurde, der die Angelegenheiten der Verstorbenen geführt hatte. Die Zweifel wuchsen, und die Wende kam mit einer neuen Zeugenaussage - einer von einer Hausangestellten gemachten Aufnahme - die die Theorie stärkte, das Dokument habe nicht den wahren Willen der Mutter widergespiegelt. Wenn ein Testament alles dem Anwalt hinterlässt, der es aufgesetzt hat, stellt selbst eine langsam mahlende Justiz am Ende Fragen.
Für alle, die vergessen haben, wer Reggiani ist: Sie heiratete 1972 Maurizio Gucci und wurde Teil der italienischen Oberschicht. Als die Ehe in den neunziger Jahren zerbrach, folgte etwas weit Dunkleres. 1995 wurde Maurizio vor seinem Büro in Mailand erschossen, und zwei Jahre später wurde Reggiani verhaftet und beschuldigt, den Mord arrangiert zu haben. Zu 29 Jahren verurteilt, verbüßte sie rund 18 und kam 2016 frei. Zurück in die Weltmedien holte die Geschichte Ridley Scotts Film „House of Gucci" mit Lady Gaga in der Hauptrolle.
Nun, mit 77, ist die Frau, deren Name zum Synonym für eine Abrechnung in einer Familie mit Geld wurde, wieder Siegerin - zumindest auf dem Papier. Wegen gerichtlicher Aufsicht kann sie nicht frei über das gesamte Vermögen verfügen, doch die Botschaft ist klar: In Geschichten über große Erbschaften hat der, der glaubt, zuletzt gewonnen zu haben, selten recht. Familienkriege ums Geld kennen keinen endgültigen Sieger, nur den letzten, der lebend übrig bleibt, um zu zählen.
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