Kinder mit Behinderung im Labyrinth gefangen, 10,7 Millionen ohne Grundlage ausgezahlt: die Prüfung der Sozialzentren
17.06.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Hinter jeder bürokratischen Hürde in den Zentren für Sozialarbeit steht ein konkreter Mensch - oft ein Kind mit Behinderung oder ein alter Mensch - der ohne das bleibt, was ihm das Gesetz zuspricht. Die Partei Levica fordert unter Berufung auf einen Prüfbericht eine Prüfung der Sozialzentren und argumentiert, verletzliche Bürger seien „Opfer der Dysfunktion und der mangelnden Koordination zwischen den Institutionen".
Die Befunde sind konkret und hart. Statt dass die Zentren selbst die Dokumente beschaffen, die andere staatliche Stellen bereits haben, schicken sie die Bürger von Schalter zu Schalter, mit zusätzlichen Kosten und verlorener Zeit - ein „bürokratisches Labyrinth", das viele schlicht aufgeben, zu durchqueren. Dasselbe Problem wiederholt sich bei Wohnzuschüssen, Behindertenleistungen und der sozialen Sicherheit für alte Menschen.
Doch der paradoxeste Teil ist, wo das Geld landet. Wegen des fehlenden Datenaustauschs zwischen den Institutionen erreichten staatliche Mittel Menschen, die die Bedingungen nicht erfüllen. Ohne Zusammenarbeit mit dem Innenministerium erhielten Fahrzeugbesitzer die garantierte Mindesthilfe, die sie nicht beziehen dürften. Ohne Verbindung zum Rentenfonds bezogen 190 Empfänger gleichzeitig Sozialhilfe und Rente - unbegründete Auszahlungen von 10,7 Millionen Denar.
Hier ist die brutale Rechnung eines dysfunktionalen Systems: Während ein Kind mit Behinderung monatelang auf das Gutachten einer ärztlichen Kommission wartet, fließt das Geld reibungslos dorthin, wo es nicht hingehört. Das ist nicht nur schlechte Organisation - es ist ein System, das genau die bestraft, die es am meisten brauchen, und die belohnt, die sich durchzuschlängeln wissen. Wer wird für diese 10,7 Millionen geradestehen, und, wichtiger noch - wer für die verlorene Würde der Menschen, die durchs Labyrinth irren müssen?
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