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Brent fällt auf 78 Dollar: Wenn das Öl an der Börse fällt, warum bei uns an der Zapfsäule fast nie?

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Brent fällt auf 78 Dollar: Wenn das Öl an der Börse fällt, warum bei uns an der Zapfsäule fast nie?

Der Ölpreis fällt weiter. Brent wurde bei rund 78,44 Dollar je Barrel gehandelt, während das US-WTI um 1,03 Prozent auf rund 75,23 Dollar fiel - die tiefsten Stände seit zwei Monaten. Hinter dem Rückgang steht die Deeskalation um den Iran und ein möglicher Deal zwischen den USA und dem Iran, der die Sorge um die Straße von Hormus beruhigte.

Für die globalen Märkte ist das eine gute Nachricht - billigeres Öl bedeutet weniger Druck auf die Inflation und niedrigere Energiekosten. Doch die Frage, die jeder Balkan-Fahrer im Kopf hat, ist eine andere: Wenn das Öl an der Börse fällt, warum fällt der Preis an unseren Zapfsäulen fast nie im selben Tempo?

Das ist dieselbe alte Balkan-Mathematik, die wir alle kennen. Wenn der Rohölpreis steigt, wird der Sprit an der Zapfsäule am selben Tag teurer. Fällt er, gibt es irgendwie immer eine Verzögerung, eine Erklärung oder schlicht Schweigen. Der Rückgang von Brent ist real und bedeutend - aber ob wir ihn auch im Tank spüren werden oder nur in den Nachrichten darüber lesen, bleibt eine offene Frage, die die Regulierer selten ehrlich beantworten wollen.