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Ratatouille: das Sommergericht aus der Provence, dessen Geheimnis in zwei Kleinigkeiten liegt, nicht in einer teuren Zutat

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Ratatouille: das Sommergericht aus der Provence, dessen Geheimnis in zwei Kleinigkeiten liegt, nicht in einer teuren Zutat

Ratatouille ist der Beweis, dass der beste Sommer am billigsten kocht. Es stammt aus der Provence, dem Süden Frankreichs, und begann als bescheidenes Bauerngericht aus Sommergemüse, langsam in Olivenöl geschmort. Heute kennen wir es auch in seiner eindrucksvolleren Version - dünn geschnittene Gemüsescheiben, spiralförmig auf einer Tomatenbasis angeordnet und im Ofen gebacken.

Die Zutaten sind einfach und zu dieser Jahreszeit alle zur Hand: Aubergine, Zucchini, Tomaten, Zwiebel und Knoblauch, dazu gutes Olivenöl und ein Zweig Rosmarin. Für eine Form mit 24-26 Zentimetern Durchmesser brauchst du eine halbe Zwiebel, zwei Knoblauchzehen, 300 Gramm passierte Tomaten, eine Zucchini, drei Tomaten und eine Aubergine.

Die Zubereitung ist einfacher, als sie aussieht. Zuerst Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl dünsten, bis sie weich sind, dann Salz, die passierten Tomaten und den Rosmarin zugeben und etwa zehn Minuten kochen. Diese Masse auf dem Boden der Form verteilen. Das Gemüse in dünne Scheiben schneiden und abwechselnd spiralförmig auf der Tomatenbasis anordnen, mit Olivenöl, Salz und Pfeffer beträufeln und bei 180 Grad rund 50 Minuten backen.

Das Geheimnis liegt in keiner teuren Zutat, sondern in zwei Details. Erstens - schneide das Gemüse gleichmäßig, sonst verbrennt ein Teil, während ein anderer roh bleibt. Zweitens - nimm fleischige Tomaten mit weniger Wasser, damit der Geschmack nicht verwässert. Und am wichtigsten: Lass das Gericht ein wenig ruhen, bevor du es servierst. Wie bei den meisten guten Dingen macht auch hier die Geduld einen Unterschied, den man nicht kaufen kann.