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Mourinho kam für Olise nach München, Hoeneß schickte eine einzeilige Botschaft

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Mourinho kam für Olise nach München, Hoeneß schickte eine einzeilige Botschaft

José Mourinho, der neue Trainer von Real Madrid, sah das DFB-Pokal-Finale in Deutschland zwischen Bayern und Stuttgart - und alle wissen warum. Er kam nicht als Tourist. Er kam, um Michael Olise zuzusehen.

Real Madrid sucht händeringend einen Rechtsaußen von Weltklasse. Olise, der französische Spielmacher von Bayern, steht oben auf ihrer Liste. Zwei Saisons in München brachten ihm 96 Torbeteiligungen in 107 Einsätzen - eine Zahl, die in der Reihe der europäischen Spitzenflügelspieler fast unwirklich klingt.

Doch Bayern will nicht zuhören. Ehrenpräsident Uli Hoeneß trat mit einer klaren und weniger diplomatischen Botschaft hervor: „Er kann fünfmal die Augen rollen wegen Olise, er bekommt ihn nicht. Er bleibt unverkäuflich. Ich hoffe, ich treffe ihn (Mourinho) nicht, denn er könnte sich die Reise aus Madrid sparen."

Klassischer Hoeneß. Der Deutsche war nie ein Mann der indirekten Konstruktionen, und Bayern trägt seine Meinung wie ein zweites Wappen. Die Frage ist, ob Real nachgibt oder ob dies der Beginn einer Saga ist, die sich den ganzen Sommer zieht - wie Mbappé sich zog, wie Beinar sich zog.

In der Zwischenzeit hat Mourinho eine interne Lösung - Endrick. Der Brasilianer ist kein klassischer Flügelspieler, aber ein Stürmer, der natürlich in die rechte Hälfte zieht. Torjägerqualitäten, Explosivität, die Fähigkeit, durch Dribblings Vorteile zu schaffen - alles, was Real auf diesem Flügel sucht, hat er bereits im Kader. Die Frage ist, ob Mourinho auf den großen Transfer verzichtet und die Lösung von innen öffnet.