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Ballett „Der Nussknacker“ im Sava Centar am 20. Dezember - Tschaikowsky und das Instrument aus Paris

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Ballett „Der Nussknacker“ im Sava Centar am 20. Dezember - Tschaikowsky und das Instrument aus Paris

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Das Ballett „Der Nussknacker“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky wird am 20. Dezember um 20 Uhr im Blauen Saal des Sava Centar in Belgrad aufgeführt. Die Produktion verantwortet Simiram Produkschns, auf dem Plakat als Ballett für die ganze Familie ausgewiesen.

„Der Nussknacker“ ist das letzte der drei Ballette Tschaikowskys, uraufgeführt 1892 in Sankt Petersburg, nach der Erzählung von E.T.A. Hoffmann über ein Mädchen, das an Heiligabend ein Holzspielzeug bekommt und im Traum in einem Reich aus Süssigkeiten landet. Zusammen mit „Schwanensee“ und „Dornröschen“ bildet es das Trio, das bis heute weltweit das Fundament des klassischen Ballettrepertoires ist.

Die Partitur enthält einige der bekanntesten Melodien, die Tschaikowsky je schrieb - den Blumenwalzer und den Tanz der Zuckerfee. Für den zweiten setzte der Komponist die Celesta ein, ein Instrument, das Mustel in Paris gerade erst erfunden hatte und auf das Tschaikowsky dort 1891 stiess. Der Choreograf Marius Petipa verlangte, diese Musik solle klingen wie Wassertropfen aus einem Brunnen. Diese Passagen hört man heute überall zum Jahreswechsel, meist ohne dass das Publikum weiss, woher sie stammen.

Der Termin ist kein Zufall - „Der Nussknacker“ wird weltweit genau im Dezember gespielt, als Teil des Feiertagsrepertoires. Tickets gibt es über tickets.rs, die Vorstellung läuft im Blauen Saal des Sava Centar.