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Miovski entschied das Spiel von der Bank in 90+1, und der mazedonische Pokal verlor Ohrid und Shkupi

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Miovski entschied das Spiel von der Bank in 90+1, und der mazedonische Pokal verlor Ohrid und Shkupi

Miovski kam von der Bank und zeigte Rangers in 90+1, was sie verpassen

Manchmal steht die lauteste Aussage eines Fußballers nicht in einem Interview, sondern in einer einzigen Aktion. Bojan Miovski kam gegen St. Mirren von der Bank und schoss Rangers in der 90+1. Minute mit einem meisterhaften Lob zum 1:0. Der Mazedonier entschied ein Spiel der schottischen Meisterschaft mit einer Aktion, die man im Training nicht lernt. Die Frage lautet jetzt nicht, ob Miovski Tore schießen kann - das weiß ganz Schottland. Die Frage ist, warum ein Mann, der Spiele entscheidet, auf der Bank beginnt.

Mazedonischer Pokal: Novaci warf Ohrid raus, Sasa eliminierte Shkupi

Das Achtelfinale des Pokals bekam sieben weitere Teilnehmer und eine echte Überraschung. Novaci eliminierte den ambitionierten Zweitligisten Ohrid - die Überraschung des Vorjahres schied noch früher aus als damals. Sasa warf Shkupi mit einem 0:1 auswärts hinaus, und Bashkimi war mit 5:0 gegen Konjari der überzeugendste von allen. Bregalnica drehte die Partie gegen Tetex zum 4:1, Shkendija Arachinovo gewann 3:1 bei Detonit Plachkovica und Belasica 3:1 in Kochani. Drei Duelle stehen noch aus, um das Bild zu vervollständigen. Der Pokal ist bei uns der einzige Wettbewerb, in dem kleine Klubs noch jemanden vom Tisch fegen können - und genau deshalb ist er interessanter als eine halbe Ligasaison.

PSG, Barcelona und Chelsea: Die Champions League begann ohne Gnade

Die erste Runde der Champions League lieferte genau das, was von den Favoriten erwartet wurde - keinerlei Gnade. PSG zerlegte Slovan mit sechs Toren, und Ferran Torres lieferte einen Hattrick. Barcelona verabschiedete Feyenoord mit fünf, Ödegaard war in Neapel erneut der Mann der Entscheidung für Arsenal, und Liverpool sowie Sporting drehten ihre Spiele - Sporting zerbrach Galatasaray in Lissabon. Am verrücktesten war es im Ligapokal an der Stamford Bridge, wo Chelsea in einem Spiel mit neun Toren einen großen Rückstand aufholte. Und dann kam der lustigste Teil: Luis Enrique, dessen Team gerade sechs Tore erzielt hatte, erklärte, PSG habe einen katastrophalen Saisonstart hingelegt. Wenn sich der Europameister über den Start beklagt, nachdem er gerade sechs Tore geschossen hat, weiß man, dass die Latte irgendwo in der Stratosphäre liegt.

Mac Allister enthüllte, dass Liverpool ihm keinen neuen Vertrag anbietet

Alexis Mac Allister gab öffentlich zu, vom Klub eine Nachricht bekommen zu haben, die er nicht hören wollte: Liverpool ist nicht in der Lage, ihm einen neuen Vertrag anzubieten. Der Argentinier hat noch zwei Jahre aus dem 2023 unterschriebenen Vertrag, und in diesem Sommer lehnte er Angebote gerade deshalb ab, weil er bleiben wollte. Seine Zahlen sind nicht schlecht - 153 Spiele, 19 Tore und 20 Vorlagen, dazu eine Schlüsselrolle beim Titel in der Premier League. Dann kam eine schwächere Saison, Platz fünf, und plötzlich ist der Mann Verschleißware. Das ist der moderne Fußball in einem Satz: Die Loyalität bezahlt der Spieler, nie der Klub.

Rooney ohne Gnade gegenüber Uniteds Führung: 85 Millionen Pfund fürs Mittelfeld, aber kein Stürmer

Wayne Rooney hielt sich nach dem 2:2 gegen Everton nicht mit Diplomatie auf. United gab 85 Millionen Pfund für das Mittelfeld mit Andrey Santos und Youri Tielemans aus, dazu bis zu 70 Millionen für Carlos Baleba - und auf dem Platz stand kein echter Stürmer. Benjamin Sesko verpasste die Vorbereitung wegen der Form, also musste Matheus Cunha, der kein Mittelstürmer ist, die Angriffsreihe tragen. Rooney sagt, Michael Carrick seien auf Schlüsselpositionen zu wenige Optionen gelassen worden, vor allem auf den Außenverteidigerpositionen, wo Luke Shaw nicht jedes Spiel machen kann. Sesko kam später von der Bank und traf per Kopf, was das Problem nur unterstrich. Ein Klub, der Dutzende Millionen fürs Mittelfeld ausgibt und dann niemanden hat, der den Ball ins Netz drückt - das ist kein Pech mehr, das ist eine Entscheidung.