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Prinzessin Rajwa und die Kunst, mit eigenem Stil in eine königliche Familie zu treten

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Prinzessin Rajwa al Hussein aus Jordanien gelingt etwas, was wenigen glückt: Mit eigener Ästhetik in eine königliche Familie einzutreten und sie nicht unterwegs zu verlieren. Ihre Schwiegermutter ist Königin Rania - die wohl stilbewussteste Monarchin der Welt. Das ist eine visuelle Latte von mehreren Metern Höhe. Und Rajwa erreicht sie nicht nur - manchmal sieht es aus, als überträfe sie sie.

Bei der Hochzeit im Juni 2023 war ihr Elie-Saab-Kleid zugleich traditionell und überwältigend: asymmetrischer Ausschnitt, lange Ärmel, eine prächtige Schleppe und ein Detail, das viele bemerkten - 550 kleine handgenähte Elemente und sechs Kilogramm Perlen, Kristalle und Beads. Das Diadem trug die arabische Inschrift „Rajwa min Allah" - Hoffnung von Gott. Das ist nicht nur schön, das ist bewusste Erzählung.

Nach der Geburt im August 2024 war ihr erster offizieller Auftritt in einem tropisch bedruckten Kleid von Evi Grintela, kombiniert mit Alexander-McQueen-Sneakern mit Seitenstreifen. Ein Gruß an das Zeitgemäße, an den Komfort, an den persönlichen Geschmack - und das alles in königlichem Kontext. Man passt sich nicht der Rolle an, man definiert sie neu.

Die beiden, Rania und Rajwa, teilen eine Leidenschaft für Designertaschen - Bottega Veneta Knot, Fendi Peekaboo - und für den knöpfgeschlossenen dunklen Look bei offiziellen Anlässen. Doch Rajwa bringt etwas Eigenes ein: jünger, etwas weniger streng, mit Bereitschaft, die Regeln zu mischen. Jordanien bekommt eine stilistische Erbin. Die Welt schaut zu.