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Eine Punk-Chic-Hochzeit in Javea: ein Model in zwei Kleidern und eine Safari statt der üblichen Flitterwochen

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Eine Punk-Chic-Hochzeit in Javea: ein Model in zwei Kleidern und eine Safari statt der üblichen Flitterwochen

Es gibt Hochzeiten, die den Regeln folgen, und Hochzeiten, die sie selbst schreiben. Das Model Marta Ortiz und der Unternehmer Carlos Suria heirateten in Javea, genau dort, wo sie sich ein Jahr zuvor verlobt hatten - und statt eines klassischen Märchens schufen sie etwas, das sie selbst „Punk-Chic“ nennen.

Das Konzept verbindet High Fashion mit Nostalgie und einem Spaß, inspiriert von den Sommern ihrer Jugend. Ortiz trug zwei Maßanfertigungen - für die Zeremonie ein Kleid von Hervé Moreau Couture mit fließend drapiertem Rücken, einer von Licht gezeichneten Silhouette und einer schwebenden Schleppe, und für die Feier ein Design von Andrés Acosta. Ihre Philosophie war klar: Sie wollte Kleidung, die persönlich ist, kein Kostüm - „minimalistisch, zeitlos, aber stets mit einem Hauch von Verführung“.

Die Dekoration folgte derselben Logik. Eine silberne Palette mit einer Fülle an Blumen - grüne Hortensien und violette Blüten - eine riesige beleuchtete Kugel wie ein Vollmond hinter dem Paar, metallische Spiegelkugeln und orangefarbene Skulpturen. Lange imperiale Tafeln mit weißen Tüchern, raffiniertes Gläserwerk und exotische Blumen. Sogar den Parkplatz aus ihren Teenagersommern verwandelten sie in eine „coole“ Partyzone mit einer Siebziger-Ästhetik.

Am Ende zeigen gerade solche Hochzeiten, dass Luxus nicht mehr strikte Einhaltung des Protokolls bedeutet, sondern die Freiheit, etwas zu schaffen, das einem gehört. Das Paar machte Flitterwochen in Botswana und Mosambik - eine Safari statt des üblichen Reiseziels, genau wie die ganze Hochzeit bewusst anders war. Manchmal ist der eindrucksvollste der, der nicht versucht, den Tag eines anderen zu kopieren.