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Das Schmuckstück von Königin Victoria Eugenia taucht nach 14 Jahren wieder auf - in Australien, bei einem anonymen Besitzer

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Das Schmuckstück von Königin Victoria Eugenia taucht nach 14 Jahren wieder auf - in Australien, bei einem anonymen Besitzer

Ein prachtvolles Armband, das Königin Victoria Eugenia von Spanien gehörte, ist wieder in der Öffentlichkeit aufgetaucht - nach genau 14 Jahren des Verschwindens aus dem Blick der Öffentlichkeit. Es erschien fern von Europa, bei einer Ausstellung in Melbourne, Australien, in der Sammlung eines privaten Besitzers, dessen Name geheim bleibt.

Das Armband ist kein gewöhnliches Schmuckstück. Es ist aus rosafarbenen Conch-Perlen gefertigt, verziert mit Diamanten und schwarzem Email, in einer beweglichen Struktur, die einer Rebe ähneln soll. Die Königin gab es 1927 bei Cartier in Auftrag und arbeitete dabei Perlen und Diamanten aus einer älteren Halskette und Ohrringen um. Die Perlen haben ihre eigene Geschichte seit 1885, als sie Teil eines Geschenks für Prinzessin Beatrice des Vereinigten Königreichs waren; diese schenkte sie später Victoria Eugenia zur Hochzeit 1906, als sie König Alfonso XIII. in Madrid heiratete.

Nachdem es durch die Hände der Erben gegangen war, landete das Armband 2012 bei einer Auktion bei Sotheby's in Genf - und versank seitdem in Stille. Nun erstrahlt es wieder in einer Vitrine bei der Cartier-Ausstellung in der National Gallery of Victoria, als Eigentum eines anonymen Sammlers.

Die Geschichte dieses Schmuckstücks ist die Geschichte davon, wie die teuersten Objekte der Welt nicht den Museen gehören, sondern Menschen, deren Namen wir nie erfahren werden. Der königliche Glanz endet hinter verschlossenen Tresoren, und wir schauen auf seine Fotografien. Wem gehört die Geschichte wirklich - jenen, die sie geschaffen haben, oder jenen, die sie kaufen und wegsperren können, wann immer sie wollen?